Flitzer sorgt für Aufregung im NBA-Finale: Selfie mit Wembanyama
Flitzer sorgt für Aufregung im NBA-Finale

Ein ungewöhnlicher Vorfall hat das erste Finalspiel der NBA überschattet. Ein Flitzer rannte während der Partie zwischen den San Antonio Spurs und den New York Knicks auf das Spielfeld und sorgte für entgeisterte Gesichter bei den Stars. Im Fußball sind solche Szenen keine Seltenheit, doch im Basketball sind sie eine große Ausnahme und sorgten entsprechend für Aufregung.

Fan stürmt für Selfie mit Wembanyama aufs Parkett

Mitte des ersten Viertels, beim Stand von 105:95 für die Knicks, schlich sich ein Fan von der Seitenlinie gegenüber den Spielerbänken auf das Feld. Ohne Umschweife rannte er direkt in die Angriffszone der Spurs, gezielt auf Victor Wembanyama zu. Der 22-jährige Franzose, mit 2,24 Metern einer der größten Spieler der Liga, wurde ungefragt für ein gemeinsames Selfie genutzt. Nur wenige Sekunden später griffen zwei Sicherheitskräfte ein und führten den Fan aus der Halle. Das Spiel wurde für etwa eine Minute unterbrochen.

Security reagiert schnell

Die Sicherheitskräfte machten kurzen Prozess mit dem Eindringling. Der Fan, der offenbar nur ein Erinnerungsfoto mit dem Superstar ergattern wollte, wurde ohne größere Zwischenfälle abgeführt. Die Zuschauer reagierten mit einer Mischung aus Lachen und Kopfschütteln. Die NBA wird den Vorfall vermutlich noch einmal analysieren, um künftige Störungen zu verhindern.

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Brunson überragt – Knicks auf Rekordkurs

Sportlich war es der Abend von Jalen Brunson. Der 29-jährige Spielmacher der Knicks war der Mann des Spiels. Mit 30 Punkten, darunter viele wichtige Würfe in der entscheidenden Phase, führte er sein Team zum 105:95-Sieg. Die Knicks holten einen zwischenzeitlichen 14-Punkte-Rückstand auf und zeigten große Moral. Brunson war in der Schlussphase kaum zu stoppen und traf die entscheidenden Körbe.

Für die Knicks ist es der elfte Play-off-Sieg in Folge, ein beeindruckender Lauf. Zudem gewann New York als erste Mannschaft überhaupt das erste Spiel einer Finalserie, die in San Antonio beginnt. Das Traditions-Team stand zuletzt vor 27 Jahren im NBA-Finale, 1999, und wartet seit 53 Jahren auf einen Titelgewinn. 1973 besiegten die Knicks die Los Angeles Lakers mit 4:1. Nun träumen die Fans vom Basketball-Wunder und der Rückkehr an die Spitze.

Wembanyama mit durchwachsenem Abend

Victor Wembanyama, der Superstar der Spurs, erlebte dagegen einen mäßigen Abend. Er traf nur 28,6 Prozent seiner Würfe, was für seine Verhältnisse schwach ist. Dennoch kam er am Ende auf 26 Zähler und zeigte einige spektakuläre Aktionen. Doch gegen die starken Knicks reichte das nicht zum Sieg. Die Serie geht nun mit dem zweiten Spiel in San Antonio weiter.

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