Die Handballer des ThSV Eisenach haben auf ihrer letzten Auswärtsreise der laufenden Saison eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. Bei der SG Flensburg-Handewitt unterlagen die Thüringer am Ende mit 31:36 (18:21). Es war bereits die 14. Pleite im 17. Spiel in der Fremde, was die anhaltende Schwäche des Teams in Auswärtspartien unterstreicht.
Starker Beginn der Gäste
Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze startete mutig und zeigte keinerlei Respekt vor dem favorisierten Gegner aus Flensburg. Immer wieder gelang es dem ThSV, knapp in Führung zu gehen und das Spiel offen zu gestalten. Die Abwehr stand zunächst gut, und auch im Angriff fanden die Eisenacher immer wieder Lücken.
Rote Karte als Wendepunkt
Der entscheidende Moment ereignete sich in der 28. Minute. ThSV-Kapitän und Abwehrspezialist Peter Walz sah nach einem Gesichtstreffer gegen Flensburgs Lasse Möller die Rote Karte. Diese Aktion schwächte die Gäste erheblich, und die SG nutzte die Überzahl, um sich eine Drei-Tore-Führung bis zur Pause zu erarbeiten.
Pytlick nicht zu stoppen
In der zweiten Halbzeit versuchte der ThSV, den Rückstand stabil zu halten, doch die Defensive fand kein Mittel gegen den überragenden Dänen Simon Pytlick. Der Rückraumspieler erzielte insgesamt elf Treffer und war der herausragende Akteur auf dem Feld. Als der Schweizer Felix Aellen beim Stand von 24:28 (47. Minute) einen zweiten Siebenmeter über das Flensburger Tor setzte, war die Vorentscheidung gefallen.
Bester Werfer des ThSV
Felix Aellen war mit sechs Toren der erfolgreichste Werfer der Eisenacher. Der ThSV hatte den Ligaverbleib bereits vor dieser Partie gesichert, sodass die Niederlage keine direkten Auswirkungen auf den Klassenerhalt hatte. Dennoch zeigte die Mannschaft eine kämpferische Leistung, die jedoch nicht belohnt wurde.
Für die SG Flensburg-Handewitt war es ein wichtiger Schritt, um sich in der Tabelle weiter zu verbessern. Simon Pytlick führte sein Team mit einer starken Leistung zum verdienten Sieg. Die Eisenacher müssen nun die Lehren aus dieser Partie ziehen, um in der kommenden Saison auch auswärts konkurrenzfähiger zu sein.



