SV Warnemünde siegt gegen Grünheide, benötigt aber mehr für den Klassenerhalt
SV Warnemünde siegt, braucht mehr für Klassenerhalt

SV Warnemünde löst Pflichtaufgabe, doch der Kampf um den Klassenerhalt geht weiter

Die Handballer des SV Warnemünde haben in der Regionalliga Ostsee-Spree einen wichtigen Erfolg erzielt, doch der Weg zum sicheren Klassenerhalt bleibt steinig. Mit einem 28:21-Sieg gegen den bereits als Absteiger feststehenden Grünheider SV holten die Rostocker zwei dringend benötigte Punkte, doch Trainer Tim Völzke sieht deutlichen Verbesserungsbedarf für die verbleibenden Saisonspiele.

Ein nervenaufreibender erster Durchgang

Die erste Halbzeit entwickelte sich zu einem echten Krimi für die Warnemünder Anhänger. Nach fünf Spieltagen ohne Siegserlebnis zeigte das Team zunächst Unsicherheiten und lieferte sich mit dem Tabellenletzten ein ständiges Auf und Ab. „Wir führten oft mit zwei Toren, konnten uns aber einfach nicht absetzen“, analysierte Trainer Völzke nach dem Spiel die erste Halbzeit, die mit 15:13 für den SVW endete.

Besonders die Defensive hatte Probleme mit dem ungewöhnlichen Spielsystem der Gäste, die mit vier Rückraumspielern und ohne klassischen Kreisläufer agierten. Trotz ständiger Führung fanden die Grünheider immer wieder Lücken in der Warnemünder Abwehr.

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Defensive als Grundlage des Erfolgs

Nach der Pause verbesserte sich die Defensivleistung der Hausherren deutlich. Maik Hintze, der in den letzten 20 Minuten ins Tor eingewechselt wurde, zeigte mehrere starke Paraden und stabilisierte die Abwehr. Auch der gefährliche Grünheider Top-Werfer Maximilian Mißling wurde nach dem Wechsel gut unter Kontrolle gebracht und kam insgesamt nur auf einen einzigen Treffer.

„Die Grundlage für unseren fünften Saisonerfolg wurde speziell nach dem Wechsel in der Defensive gelegt“, betonte Völzke. Die Phase zwischen der 37. und 47. Minute, in der der SVW von 20:16 auf 25:18 ausbaute, zeigte das Potenzial des Teams.

Angriff bleibt Sorgenkind

Weniger zufrieden zeigte sich der Coach mit der Offensivleistung seiner Mannschaft. „Da war teilweise zu wenig Bewegung drin. Daran müssen wir arbeiten, um in den noch ausstehenden Begegnungen weitere Punkte einzufahren“, kritisierte Völzke. Die mangelnde Konstanz über die gesamte Spielzeit bereitet ihm Sorgen für die entscheidenden Partien der Restrunde.

Die besten Werfer für den SV Warnemünde waren:

  • Mallach mit 8 Toren (davon 1 Siebenmeter)
  • Arne Reise mit 6 Treffern
  • Prütz mit 4 Toren
  • Kalbe mit 4 Treffern
  • M. Hochmuth mit 2 Toren

Weitere Tore erzielten Fick, Walkenhorst, Prüter und Staeben mit je einem Treffer.

Klare Ansage für die Restrunde

Trainer Völzke stellte unmissverständlich klar: „Gegen Grünheide reichte das noch, doch für die entscheidenden Partien muss eine Steigerung her.“ Der Sieg gegen das Schlusslicht war eine Pflichtaufgabe, doch für den angestrebten Klassenerhalt in der Regionalliga Ostsee-Spree benötigen die Warnemünder Handballer in den verbleibenden Spielen deutlich mehr Konstanz und Spielqualität.

Die Mannschaft um Torhüter Hoffmann und den erfahrenen Hintze weiß, dass die eigentliche Bewährungsprobe noch bevorsteht. Mit verbesserter Bewegungsarbeit im Angriff und der in Ansätzen gezeigten defensiven Stabilität will das Team die noch ausstehenden Begegnungen erfolgreich gestalten und den Verbleib in der Liga sichern.

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