Kapitän O'Sullivan verlässt SC Magdeburg nach zehn Jahren
Kapitän O'Sullivan verlässt Magdeburg nach zehn Jahren

Nach zehn Jahren verlässt Kapitän Christian O'Sullivan den deutschen Handball-Meister SC Magdeburg. Der Vertrag des Norwegers läuft nach dem Ende der Spielzeit aus. Seine Verabschiedung erhält er am Abend nach dem letzten Heimspiel der Saison gegen den VfL Gummersbach, wie der Club mitteilte. Wohin es den 34-Jährigen zieht, ist derzeit noch offen.

Eine Ära geht zu Ende

Trainer Bennet Wiegert würdigte die Verdienste des Kapitäns: „Vor zehn Jahren sind Christian O'Sullivan und der SCM gemeinsam auf eine Reise gegangen – wir als hungrige Mannschaft und er als junger, ehrgeiziger und talentierter Spieler –, von der wir uns damals kaum vorstellen konnten, wohin sie uns führen würde. Heute ist er einer der erfolgreichsten Spieler, die es je beim SCM gegeben hat.“

Erfolge und Titel

O'Sullivan hat mit Magdeburg auf Clubebene alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: vier deutsche Meisterschaften, zweimal die Champions League, einmal den DHB-Pokal sowie die European League und dreimal die Club-Weltmeisterschaft. Der Rückraumspieler war im Sommer 2016 aus dem schwedischen Kristianstad nach Magdeburg gewechselt und entwickelte sich schnell zu einer zentralen Figur im Team.

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Abschied mit Dankbarkeit

„Ich durfte in meiner Karriere um die ganze Welt reisen und mir meine Träume erfüllen – dass ich das machen konnte, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Jetzt ist für mich die Zeit gekommen, zu gehen“, erklärte O'Sullivan. „Ich bin stolz auf das, was wir hier gemeinsam aufgebaut haben. Es war ein langer Weg, der am Ende sehr erfolgreich war.“

Mit seinem Abschied endet eine Ära beim SC Magdeburg. Der Norweger hinterlässt eine große Lücke, sowohl sportlich als auch als Führungspersönlichkeit. Die Fans werden ihn beim letzten Heimspiel gebührend verabschieden.

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