Nach Horror-Verletzung: Uni-Handballer wollen für Florian Fink siegen
Horror-Verletzung: Handballer wollen für Fink siegen

Schwere Verletzung erschüttert Handball-Team

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet: Florian Fink, Spieler der SG Uni Greifswald/Loitz, hat sich im Derby-Sieg gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin mit 30:25 eine extrem schwere Verletzung zugezogen. Dem talentierten Rückraumspieler droht im schlimmsten Fall sogar das vorzeitige Karriereende, was die gesamte Mannschaft und das Umfeld tief getroffen hat.

Medizinische Diagnose bestätigt Schwere des Vorfalls

Trainer Jürgen Radloff gab die genauen Verletzungsdetails bekannt: Fink hat sich sowohl das Sprunggelenk als auch das Wadenbein gebrochen, zusätzlich sind alle Bänder komplett gerissen. „Ich habe in meiner langen Handballzeit schon vieles erlebt, aber dieser Vorfall war wirklich Horror. Ich wusste sofort, dass es sich um eine äußerst ernste Verletzung handelt. Dieses Bild wird man so schnell nicht vergessen können“, erklärte der erfahrene Trainer emotional. Für das gesamte Team stellte die Nachricht einen schweren Schock dar, der die Stimmung deutlich trübte.

Besonderes Spiel gegen Lübbenau steht bevor

Das anstehende Heimspiel am Samstag gegen die TSG Lübbenau in der Peenetalhalle wird vor diesem tragischen Hintergrund zu einem besonders emotionalen Ereignis. „Natürlich ist unser Ziel, dieses Spiel zu gewinnen, aber wir wollen es speziell für Finki gewinnen. Dafür werden wir jede erdenkliche Anstrengung unternehmen, um die beiden wichtigen Punkte hier in Loitz zu behalten“, betonte Radloff entschlossen. Die Mannschaft möchte ihrem verletzten Teamkollegen mit einer starken Leistung ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung senden.

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Trainer zeigt Zuversicht für langfristige Rückkehr

Obwohl die Verletzung äußerst schwerwiegend ist, glaubt Trainer Radloff nicht, dass dies das endgültige Aus für Florian Fink bedeuten muss. „Finki besitzt den notwendigen Ehrgeiz und auch die mentale Energie, um zurückzukommen. Allerdings können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschätzen, wie lange seine Ausfallzeit genau dauern wird“, so der Trainer. Angesichts des Ausmaßes der Verletzung ist es jedoch durchaus vorstellbar, dass der Spieler in diesem Kalenderjahr nicht mehr auf dem Spielfeld stehen wird, was die Planungen der Mannschaft beeinflusst.

Karriereweg des verletzten Spielers

Florian Fink kehrte im Frühjahr 2025 vom HSV Insel Usedom zurück zur SG Uni Greifswald/Loitz, wo er bereits früher aktiv gewesen war. Seine Handballkarriere führte ihn 2018 von der SG OSF Berlin nach Loitz, bevor er 2023 zum HSV Insel Usedom wechselte. Nun steht er vor der größten Herausforderung seiner sportlichen Laufbahn.

Ausblick auf die restliche Saison

In der aktuellen Regionalliga-Saison stehen noch fünf Spieltage aus, wobei die SG Uni Greifswald/Loitz als aktueller Tabellensiebter noch drei Heimspiele bestreiten wird. Der Klassenerhalt ist für die Vorpommern bereits gesichert, was eine gewisse Erleichterung darstellt. „Wir befinden uns in einer sehr guten Position, möchten aber dennoch weitere Punkte sammeln, um die Saison positiv abzuschließen“, resümierte Jürgen Radloff. Das Team will trotz des Rückschlags konzentriert weitermachen und für ihren verletzten Mitspieler kämpfen.

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