EM-Qualifikation: Deutsche Handball-Frauen wollen mit WM-Schwung gegen Slowenien punkten
Handball-Frauen: EM-Quali mit WM-Schwung gegen Slowenien

Deutsche Handball-Frauen starten mit WM-Schwung in die EM-Qualifikation

Rund zweieinhalb Monate nach dem sensationellen Gewinn der WM-Silbermedaille sind die deutschen Handball-Frauen wieder vereint und bereit für die nächste Herausforderung. Die Qualifikation für die Europameisterschaft im Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, Slowenien und der Türkei wird mit neuem Schwung fortgesetzt.

Erstes Duell gegen Slowenien in Celje

Am Mittwochabend (18 Uhr, im ZDF-Livestream) treffen die DHB-Frauen in Celje auf die ebenfalls ungeschlagenen Sloweninnen. Nach zwei intensiven Trainingseinheiten in Großwallstadt will das Team die positive Stimmung aus dem WM-Winter nutzen, um die Qualifikation möglichst frühzeitig perfekt zu machen.

Bundestrainer Markus Gaugisch (51) zeigt sich zuversichtlich: „Wir haben eine Medaille gewonnen, sind aber noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung. Wir haben eine gute Basis, die Chemie im Team stimmt. Alle sind auf einem guten Level und haben Bock auf Handball.“

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Team mit veränderter Besetzung

Für die Spiele gegen Slowenien muss Gaugisch auf die angeschlagenen WM-Heldinnen Xenia Smits und Aimée von Pereira verzichten. Als Ersatz wurden Dana Bleckmann und Jolina Huhnstock nachnominiert. Der Bundestrainer betont: „Wir haben uns vor einem Jahr überlegt, wie wir die Lücke nach oben schließen. Wir haben eine gute Altersstruktur, aber auch Talente, die bereit sind.“

Das langfristige Ziel bleibt klar: dauerhafte Konkurrenzfähigkeit mit der Weltspitze!

WM-Erfolg beflügelt den Handball-Nachwuchs

Der WM-Erfolg hat bereits deutliche Spuren hinterlassen. Viola Leuchter (21), kürzlich zur „2025 IHF Young Female World Player of the Year“ gekürt, berichtet von enormen Rückmeldungen: „Viele Leute sind auf mich zugekommen. Bei meinem Heimatverein SC Weiden haben sich 40 Mädels neu angemeldet. Das ist fantastisch, deswegen machen wir das alles.“

Die herausragenden TV-Quoten während der WM haben zusätzlich für positive Aufmerksamkeit gesorgt und den Handballsport in Deutschland gestärkt.

Klares Ziel: Zwei Siege gegen Slowenien

Nach den Auftaktsiegen in der Vierergruppe gegen Nordmazedonien und Belgien will das Team die Qualifikation so schnell wie möglich absichern. Gaugisch formuliert eindeutig: „Wir müssen gewinnen, und zwar beide Spiele, um die Qualifikation danach final in den Händen zu halten. Wir sind Favorit, und das wollen wir auch zeigen.“

Am Sonntag folgt das Rückspiel in Heidelberg (15.30 Uhr, live bei ProSieben MAXX), bei dem die Silber-Euphorie vom WM-Wintermärchen erneut als Rückenwind dienen soll.

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