Greif Torgelow verpasst mit Niederlage in Greifswald große Bronze-Chance
In der Handball-Bezirksoberliga dürfte es für die Männer des HSV Greif Torgelow in der Saison 2025/2026 erneut keine Medaille geben. Nach der 26:30 (11:14)-Niederlage beim HC Vorpommern-Greifswald III ist der Rückstand auf den drittplatzierten Stralsunder HV III mit vier Punkten und einem deutlich schlechteren Torverhältnis kaum noch aufzuholen. Damit zeichnet sich wie im Vorjahr wahrscheinlich nur der vierte Tabellenplatz ab.
Entscheidung fiel in der Schlussphase des Spiels
Die Auswärtspartie in der Sporthalle 1 im Greifswalder Stadtteil Schönwalde entwickelte sich zunächst ausgeglichen. Nach einem zwischenzeitlichen 10:10 nach 21 Minuten gerieten die Torgelower in eine kurze Schwächephase, die die Hausherren nutzten, um bis zur Halbzeit mit 14:11 davonzuziehen. Im zweiten Spielabschnitt kämpfte sich Greif zurück und erzielte in der 47. Minute den 21:21-Ausgleich. Doch in der entscheidenden Schlussphase setzten sich die Greifswalder Tor für Tor ab und sicherten sich den Sieg, womit sie ihre eigene Meisterschaftschance in der Liga wahrten.
HSV-Spieler Connor Tramp analysierte die Niederlage: „Die Jungs haben sich mit Greifswald einen großen Kampf geliefert. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Es gelang uns aber nicht, das resolut zu nutzen, um dann auch mal in Führung zu gehen. Ich denke, am Ende fehlte uns die nötige Konsequenz im Angriff und wir haben in der Abwehr nicht so gut verteidigt.“
Zwei verbleibende Ligaspiele und Pokalhoffnungen
Für den HSV Greif Torgelow bleiben in der Bezirksoberliga noch zwei Partien: Am 18. April gegen den Penzliner SV und am 25. April gegen HV Altentreptow II. „Diese wollen wir definitiv gewinnen. Darauf liegt jetzt unser Fokus“, betonte Tramp. Zudem spielt der Verein am 9. Mai um die Pokalkrone des Bezirksverbandes Ost, was einen möglichen Saisonhöhepunkt darstellen könnte.
Die Torgelower Aufstellung im Spiel gegen Greifswald: Schmidt, Gude (8 Tore), Albrecht, Tramp (1), Mar. Schröder (8), Mit. Schröder (1), Kreißl, Wiechmann, Meißner (2), Schultz (3), L. Bünder (2), List (1). Mit dieser Leistung reichte es jedoch nicht, um die Tabellensituation zu drehen und die Medaillenchance zu wahren.



