Fortuna Neubrandenburg plant Kaderumbau: Drei Polen verlassen den Handball-Oberligisten
Fortuna Neubrandenburg: Drei Polen verlassen Handball-Oberligisten

Fortuna Neubrandenburg setzt auf Jugend und plant Kaderumbau

Bei den Handballern des SV Fortuna Neubrandenburg laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Während die aktuelle Oberliga-Spielzeit mit sieben verbleibenden Spieltagen langsam auf die Zielgerade einbiegt, hat der Verein aus Mecklenburg-Vorpommern bereits deutliche Weichen für die Zukunft gestellt.

Drei polnische Spieler verlassen den Verein

Ein markanter Einschnitt im Kader steht bevor: Mateusz Gmerek, Lukasz Stefanicki und Radoslaw Wolski werden den SV Fortuna Neubrandenburg zum Saisonende verlassen. Das Trio aus Polen hatte in den vergangenen Spielzeiten zum Team gehört, doch der Verein verfolgt nun eine neue strategische Ausrichtung.

„Wir setzen bewusst auf eine Verjüngung des Kaders und wollen weniger auf teure Spieler aus dem Ausland zurückgreifen“, erklärt ein Vereinsvertreter. Stattdessen soll der eigene Nachwuchs das Fundament für die kommenden Jahre bilden. Diese gezielte Förderung eigener Talente steht im Mittelpunkt der neuen Philosophie.

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Nachwuchskonzept zeigt bereits erste Erfolge

Wie erfolgreich dieses Konzept funktionieren kann, beweist die laufende Saison bereits eindrucksvoll. Mit Felix Heustreu, Jano Wille und John Pillath haben gleich mehrere Eigengewächse den Sprung in den Männerbereich geschafft und sich als tragende Säulen etabliert.

Zur kommenden Spielzeit rückt mit Rudi Wenda ein weiterer Akteur aus der eigenen B-Jugend in den Oberliga-Kader auf. Der junge Spieler hatte erst in der Vorwoche in Wismar sein Debüt gefeiert und überzeugte auf Anhieb. Auch der derzeit noch verletzte Nachwuchsmann Maddox Holey spielt in den Zukunftsplanungen eine wichtige Rolle.

Erfahrene Spieler bleiben dem Verein treu

Parallel zur Jugendförderung schreitet die Kaderplanung mit den erfahrenen Spielern zügig voran. Marcus Deutsch, Leon Gruhn, Maart Heering, Tom Gutjahr, Philip Hoefs, Willi Rütz und Niklas Schröter haben dem Verein bereits ihre Zusage für die kommende Spielzeit erteilt. Diese Kontinuität im Kern des Teams soll Stabilität garantieren.

Von außerhalb konnte der SV Fortuna Neubrandenburg ebenfalls bereits einen neuen Spieler verpflichten. Vom Ligakonkurrenten Plauer SV wechselt der erst 20-jährige Rechtsaußen Felix Langmann an den Tollensesee. Der junge Offensivspieler gilt als vielversprechendes Talent und passt perfekt in die Verjüngungsstrategie des Vereins.

Enge Zusammenarbeit in der Jugendsportgemeinschaft

Ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung ist die enge Kooperation in der Jugendsportgemeinschaft mit Altentreptow. Diese Zusammenarbeit soll langfristig gesichert werden und bildet das Rückgrat für die Talententwicklung in der Region.

Trainer Jörn Schläger betont: „Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Mannschaft aufzubauen, die sowohl kurzfristig erfolgreich ist als auch langfristig Perspektiven bietet. Die Jugendförderung steht dabei im absoluten Fokus.“

Während die Planungen für die Zukunft laufen, konzentriert sich das Team aktuell noch voll auf die laufende Saison. Als Tabellendritter tritt die Fortuna am Samstag um 18.30 Uhr beim SV Warnemünde II an und will die kleine Auswärtsserie fortsetzen. Nach zwei Erfolgen in der Fremde peilt das Team um Trainer Schläger den dritten Auswärtssieg in Folge an.

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