Kurioser Fund im eigenen Haus: Füchse Berlin entdecken Meisterschale im Keller
In einer geradezu unglaublichen Wendung ist die seit Monaten verschwundene Meisterschale der Füchse Berlin wieder aufgetaucht – und zwar an einem Ort, der niemandem in den Sinn gekommen wäre: im Keller der eigenen Geschäftsstelle des Handball-Bundesligisten. Der Klub teilte am Montag mit, dass die wertvolle Trophäe, die im November 2025 entwendet worden war, dort zufällig entdeckt wurde.
Geschäftsführer Bob Hanning zeigt sich erleichtert und erstaunt
„Ich kann es ehrlich gesagt auch noch nicht ganz glauben, aber die Schale ist wieder da“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning in einer offiziellen Stellungnahme. „Wir können uns alle freuen, dass die Tradition gewahrt ist und die Teams, die sie gewonnen haben und gewinnen werden, sie wieder in den Händen halten können.“ Hanning zeigte sich sichtlich erleichtert über den unerwarteten Fund, nachdem zuvor Spekulationen im Raum standen, dass Diebe die Schale möglicherweise eingeschmolzen hätten.
Die Hintergründe des Diebstahls und der spektakulären Wende
Die Geschichte begann im November des vergangenen Jahres, als Einbrecher in die Geschäftsstelle der Füchse Berlin eindrangen. Nach Angaben der Ermittlungen erbeuteten sie dabei nicht nur Bargeld, sondern auch die prestigeträchtige Meisterschale. Der Klub erstattete umgehend Anzeige, und die Kriminalpolizei konnte Mitte Januar zwei Tatverdächtige festnehmen. Doch die Trophäe blieb zunächst verschwunden.
Nun kam es zu einer überraschenden Entwicklung: „Zuletzt wurde in den Kellerräumen der Geschäftsstelle jedoch zufällig ein prominenter Fund gemacht“, hieß es in dem Statement der Füchse. „Die Diebe hatten die Meisterschale dort geschickt versteckt, um sie zu einem späteren Zeitpunkt von dort zu entwenden. Das Bekanntmachen der Thematik veranlasste sie vermutlich jedoch dazu, davon abzusehen.“ Offenbar hatten die Täter die Schale versteckt, um sie später abzuholen, wurden aber durch die öffentliche Aufmerksamkeit abgeschreckt.
Historischer Kontext: Der erste Meistertitel der Füchse Berlin
Die Meisterschale hat für die Füchse Berlin eine besondere Bedeutung, da der Klub um den dreimaligen Welt-Handballer Mathias Gidsel im Sommer 2025 erstmals die deutsche Meisterschaft gewann. Dieser Titel war ein historischer Moment für die Mannschaft, die damit ihren bislang größten Erfolg feierte. Der Verlust der Trophäe hatte daher nicht nur materiellen, sondern auch symbolischen Wert.
Mit der Wiederauffindung der Schale kann nun die Tradition fortgesetzt werden, und die Füchse Berlin können ihren Triumph wieder in vollem Umfang würdigen. Der Fall bleibt dennoch ein kurioses Kapitel in der Vereinsgeschichte, das wohl noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird.



