Empor Rostock gegen EHV Aue: Entscheidungsspiel um Relegationsplätze in der 3. Handball-Liga
Empor Rostock gegen Aue: Entscheidung um Relegationsplätze

Top-Spiel in Rostock: Empor braucht Heimsieg gegen Aue für Relegationshoffnungen

In der Fiete-Reder-Halle in Rostock steht am Sonntag, dem 8. März 2026, ein echtes Entscheidungsspiel an. Der HC Empor Rostock empfängt ab 17 Uhr den EHV Aue in einem hochbrisanten Duell der 3. Handball-Liga Nord-Ost. Die ausverkaufte Halle wird Schauplatz einer Begegnung, bei der für die Hansestädter praktisch alles auf dem Spiel steht.

Die Ausgangslage vor dem Spitzenspiel

Mit aktuell 29:11 Punkten hat der HC Empor Rostock die Möglichkeit, das Rennen um die beiden begehrten Relegationsplätze zur 2. Bundesliga noch einmal komplett offen zu halten. Ein Heimsieg gegen den Dritten der Tabelle, den EHV Aue mit 33:9 Punkten, würde die Rostocker nach Minuspunkten mit ihren Konkurrenten gleichziehen lassen und sie wieder fest im Aufstiegsrennen verankern.

Cheftrainer Michael Jacobsen bringt die Bedeutung der Partie auf den Punkt: „Wir wollen und müssen die Begegnung gewinnen. Dafür sollte die entsprechende Qualität auf die Platte gebracht werden, um die Stärke des Kontrahenten über die verschiedenen Wellen auf ein Minimum zu beschränken.“ Die Mannschaft zeigt sich kampfbereit, aus dem Team ist zu hören: „Wir werden alles reinhauen.“

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Die Herausforderung gegen die Serie von Aue

Die Aufgabe für Empor Rostock könnte kaum größer sein. Der EHV Aue befindet sich in herausragender Form und hat die letzten zehn Spiele in Folge gewonnen. Zweifelsfrei gelten die Schützlinge von Trainer Uwe Jungandreas als Favoriten für die Partie. Doch die Rostocker werden nichts unversucht lassen, um diese beeindruckende Siegesserie zu beenden.

Im Hinterkopf haben die Männer von der Ostseeküste noch die bittere 20:32-Niederlage aus dem Hinspiel. Jacobsen erinnert sich: „Da ging bei uns nichts, beim EHV alles.“ Eine Wiederholung dieses Debakels muss unter allen Umständen vermieden werden.

Personelle Fragen und taktische Herausforderungen

Personell stehen bei den Gastgebern noch einige Entscheidungen aus. Jacobsen erklärt: „Michl Reichardt und Dennis Mehler standen noch nicht im Trainingsprozess. Die Entscheidung muss die ärztliche Abteilung treffen. Auch im Interesse der Spieler werden wir mit Blick auf größere Folgeschäden nicht auf Kraft ein Risiko eingehen.“

Das bedeutet für die restlichen Spieler: Jeder muss eine Schippe drauflegen. Besonders die Abwehr wird vor einer Herkulesaufgabe stehen. Nur mit einer kompakten Defensive können dem starken Rückraum der Gäste mit Top-Werfer Justin Döbler, dem umtriebigen Mihkel Löpp und Paul Bones wirksame Ketten angelegt werden.

Die Bedeutung des Torwarts und der Rest der Saison

Eine herausragende Leistung von Torwart Leon Mehler könnte für Empor Rostock entscheidend sein. Über volle 60 Minuten benötigen die Hansestädter eine 1A-Leistung sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, um gegen den hochfavorisierten Gegner bestehen zu können.

Sollte der Sieg gegen Aue nicht gelingen, dürfte das Thema 2. Bundesliga für Empor Rostock – unberücksichtigt des noch zu erbringenden Nachweises der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit – praktisch beendet sein. Weitere Geschenke des HC Eintracht Hildesheim, der mit vier Niederlagen in Serie bei 31:13 Punkten steht, wird es nicht geben. Zudem verfügt Aue gegenüber Rostock über das vermeintlich leichtere Restprogramm in der verbleibenden Saison.

Routinier Marc Pechstein, der mit Empor schon so manche Schlacht geschlagen hat, wird am Sonntag erneut gefordert sein. Die gesamte Mannschaft weiß, dass es in dieser Partie um alles oder nichts geht – ein Sieg könnte die Tür zur Relegation wieder aufstoßen, eine Niederlage sie praktisch zuschlagen.

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