Dessau-Roßlauer HV erlebt klare Niederlage in Nettelstedt mit 24:27
Dessau-Roßlauer HV unterliegt in Nettelstedt klar

Dessau-Roßlauer HV chancenlos in Nettelstedt: 24:27-Niederlage in der 2. Handball-Liga

Nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen musste der Dessau-Roßlauer HV am Freitagabend eine deutliche Niederlage einstecken. Das Auswärtsspiel bei TuS Nettelstedt-Lübbecke endete mit einem 24:27 für die Gastgeber und markierte einen Rückschlag für das Team von Trainer Vanja Radic.

Früher Rückstand und offensive Probleme

Bereits in der ersten Halbzeit zeichnete sich die schwierige Partie für den Dessau-Roßlauer HV ab. Nach einem 6:8 in der 17. Minute fiel das Team auf 6:11 (21. Minute) zurück und konnte sich von diesem Rückstand nicht mehr erholen. Offensiv tat sich die Mannschaft besonders schwer, scheiterte wiederholt am herausragenden Schlussmann Fredrik Genz und der disziplinierten Abwehr der Nettelstedt-Lübbecker. Der Seitenwechsel erfolgte bei einem Stand von 8:12.

Marcel Nowak, Rückraumspieler des Dessau-Roßlauer HV, kommentierte die erste Halbzeit kritisch: „Wir spielen die Situation gut raus, vergeben aber bestimmt acht, neun, zehn freie Würfe.“ Überrascht zeigte er sich von der 5-1-Abwehr der Gegner, die im Vorbereitungsvideo nicht zu sehen war.

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Vergebliche Aufholjagd und fehleranfälliges Spiel

Eine Aufholjagd nach der Pause gelang nicht. Zwar kam der Dessau-Roßlauer HV nach dem 10:17 (40. Minute) mit einem 20:24 (55. Minute) wieder in Schlagdistanz, nachdem Nettelstedt-Lübbecke drei Zeitstrafen kassiert hatte. Doch offensive und defensive Fehler verhinderten eine Wende. Die Gastgeber spielten die Partie clever zu Ende und sicherten sich eine verdiente Niederlage für den Dessau-Roßlauer HV.

Personelle Engpässe und individuelle Leistungen

Die Ausfälle von Julius Drachau, Yannick Danneberg, Luka Baumgart und Niklas Döbbel schwächten den Dessau-Roßlauer HV, besonders im Rückraum. Kreisläufer Tim Hertzfeld, überraschend im Kader, blieb weitgehend wirkungslos.

Bester Werfer des Dessau-Roßlauer HV war Yannick-Marcos Pust mit fünf Toren, gefolgt von Jakub Powarczynski, Marcel Nowak und Mika Schüler mit je vier Treffern. Torwart Janik Patzwaldt hielt 15 Bälle, eine Parade mehr als Fredrik Genz, doch dies änderte nichts am Ausgang des Spiels.

Diese Niederlage unterstreicht die Herausforderungen für den Dessau-Roßlauer HV in der aktuellen Saison und wirft Fragen zur Konsistenz des Teams auf.

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