Mateusz Zukowski: Vom Verteidiger zum Torjäger – Magdeburgs Super-Pole jagt die Kanone
Während die gesamte Liga über Schalkes Superstar Edin Dzko (39) spricht, entwickelt sich im Schatten des Routiniers eine neue Stürmer-Sensation. Mateusz Zukowski (24) vom FC Magdeburg hat nach nur elf Spielen bereits elf Tore erzielt und jagt damit die Torjägerkanone der 2. Bundesliga.
Phänomenale Torquote und historische Vergleichszahlen
Elf Spiele, elf Tore – diese unglaubliche Bilanz des polnischen Stürmers bedeutet im Schnitt ein Tor pro Spiel. Selbst im direkten Duell gegen Schalke und Torjäger-Legende Edin Dzeko traf Zukowski doppelt beim 3:5. Damit knackte er die 10-Tore-Marke bereits nach elf Einsätzen. Nur Sambo Choji (Saarbrücken) und Patrick Helmes (Köln) waren in der Geschichte der 2. Liga schneller als der Magdeburger.
FCM-Trainer Petrik Sander (65) huldigte seinem Mittelstürmer bereits vor Wochen: „Er ist unwahrscheinlich wichtig für uns!“ Die Entwicklung des 24-Jährigen ist umso bemerkenswerter, als er in seiner polnischen Heimat noch vor wenigen Jahren als Rechtsverteidiger eingesetzt wurde.
Unglaubliche Transformation und persönliche Ambitionen
Der FC Magdeburg holte Zukowski im vergangenen Sommer für eine Viertelmillion Euro als Flügelspieler von Slask Wroclaw. Ein Mittelfußbruch hätte den Wechsel fast gefährdet, doch der FCM ging das Risiko ein und funktionierte den ehemaligen Junioren-Nationalspieler zum Mittelstürmer um.
Nach seinem Schalke-Spektakel und einem Traumtor wurde Zukowski gefragt, ob er selbst ein Edin Dzeko werden wolle. Seine Antwort war deutlich: „Natürlich ist Edin Dzeko ein großartiger Spieler, aber ich bin Mateusz Zukowski. Ich möchte, dass mein Name sozusagen der nächste legendäre Name wird. Und so vergessen die Leute vielleicht irgendwann Edin Dzeko ein bisschen, weil es Mateusz Zukowski sein wird.“
Krieger-Mentalität und greifbare Torjägerkanone
Wie das Krieger-Tattoo auf seinem Bein, so ist auch Zukowskis Spielstil: kämpferisch, entschlossen und treffsicher. Das direkte Duell gegen Dzeko ging nach Toren bereits mit 2:1 an den Polen. Wenn der Stürmer weiterhin so famos trifft, ist auch die Torjägerkanone greifbar. Drei Spieler liegen vor ihm, auf den Führenden Källmann (13 Tore) fehlen nur noch zwei Treffer.
Die Kulisse auf Schalke mit 61.378 Zuschauern schien Zukowski nur noch heißer zu machen: „In so einem Stadion zu spielen, ist ein wahr gewordener Traum. Es ist eines der besten, wenn nicht das beste Stadion, in dem ich je gespielt habe.“
Bundesliga-Perspektive und möglicher Abgang
Bei diesen herausragenden Leistungen scheint ein Abgang Zukowskis nach nur einem Jahr beim FCM durchaus denkbar. Sein Vorgänger Martijn Kaars schaffte den Sprung in die Bundesliga für vier Millionen Euro zu St. Pauli. Mit seiner Physis, Beweglichkeit und Abschlussstärke hat Zukowski das Zeug zum Top-Stürmer der ersten Liga.
Interessant dabei: Bekanntlich läuft der Vertrag von Edin Dzeko beim Kult-Klub aus dem Ruhrgebiet im Sommer aus. Eine beeindruckende Visitenkarte hat Mateusz Zukowski dem Tabellenführer bereits dagelassen. Der Traum von der Bundesliga könnte für den polnischen Torjäger schneller wahr werden als erwartet.



