Zittern um Orban hält an: Leipzigs Europa-Matchball in Frankfurt
Zittern um Orban: Leipzigs Europa-Matchball in Frankfurt

Zittern um Orban hält an: Leipzigs Europa-Matchball in Frankfurt

Die Nerven liegen blank bei RB Leipzig. Nur einen Tag vor dem entscheidenden Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt gibt es weiterhin große Fragezeichen um den Einsatz von Abwehrchef Willi Orban. Der 33-Jährige kämpft trotz einer Muskelverletzung mit allen Mitteln um eine Teilnahme, doch nach aktuellen Informationen ist ein Einsatz weiterhin sehr unwahrscheinlich. Die Gefahr, die Verletzung durch ein zu frühes Comeback zu verschlimmern, scheint einfach zu groß.

Personelle Not in der Abwehr

Die Situation für Trainer Ole Werner ist mehr als angespannt. Nicht nur Orban fehlt womöglich, auch Stammverteidiger Castello Lukeba ist aufgrund von Adduktorenproblemen noch nicht einsatzbereit. Sollten beide Innenverteidiger ausfallen, müsste neben dem jungen El Chadaille Bitshiabu wohl auch Lukas Klostermann überraschend in die Startelf rücken. Werner selbst wird erst am Vortag des Spiels, also morgen, zur Presse sprechen – eine Ausnahme, bedingt durch eine interne Parallelveranstaltung.

Europa-Matchball für die Roten Bullen

Sportlich steht in Frankfurt enorm viel auf dem Spiel. Ein einziger Punkt würde RB Leipzig die Conference League und damit die Rückkehr auf die europäische Bühne rechnerisch sichern. Ein kleiner Meilenstein für den Klub, der in der Vorsaison erstmals in seiner Geschichte die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb verpasst hatte. Doch in Leipzig will sich niemand mit diesem Zwischenschritt zufriedengeben. Das erklärte Ziel bleibt und bleibt die Qualifikation für die Champions League.

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Aktuell liegt Leipzig als Tabellenvierter mit vier Punkten Vorsprung vor Verfolger Bayer Leverkusen. „Wir lassen uns das nicht mehr nehmen“, betonte zuletzt Mittelfeldspieler Christoph Baumgartner. Doch die Statistik spricht eine deutliche Warnung aus: In zehn bisherigen Duellen in Frankfurt hat Leipzig noch nie gewonnen und musste fünf Niederlagen hinnehmen.

Abschied einer „Frau der ersten Stunde“

Parallel zum sportlichen Geschehen gibt es auch personelle Veränderungen im Hintergrund. Anja Strobel, Physiotherapeutin und eine der ersten Mitarbeiterinnen des Klubs, hat RB Leipzig mit sofortiger Wirkung verlassen. Die 41-Jährige, die einst Stars wie Joshua Kimmich und Diego Demme betreute und zuletzt im Nachwuchsbereich tätig war, war nach 17 Jahren Zugehörigkeit gezwungen, sich auf ihre eigene Stelle neu zu bewerben – Teil einer umfassenden Restrukturierung, bei der, wie es heißt, „jeder Stein umgedreht“ werden soll.

Einen offiziellen Abschied des Klubs soll es für Strobel nicht gegeben haben, ähnlich wie für ihre Abteilungsleiterin, die wohl zum englischen Premier-League-Klub AFC Bournemouth wechselt. Auch in der U17 hat ein Trainerwechsel nicht den gewünschten Effekt gebracht. Nach der Freistellung von Tim Krömer im Dezember und der Nachfolge durch Tim Sebastian muss die Mannschaft nun um das Achtelfinale zittern und hat ihr Schicksal nicht mehr in der eigenen Hand.

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