Werder Bremens Rot-Wut nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen in Köln
Werder Bremens Rot-Wut nach Schiedsrichterentscheidungen

Werder Bremens Frust nach Niederlage in Köln: Rot-Wut über Schiedsrichterentscheidungen

Mega-Frust herrscht bei Werder Bremen nach der 1:3-Niederlage beim 1. FC Köln. Nicht nur die eigene schwache Leistung sorgt für Unmut, sondern vor allem die umstrittenen Entscheidungen von Schiedsrichter Tobias Reichel. „Die Leistung hat mir gar nicht gefallen. Mehr darf man nicht sagen, sonst wird man bestraft“, beißt sich Werders Mittelfeldspieler Romano Schmid wütend auf die Zunge. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht Kölns Mittelstürmer Ragnar Ache bei gleich drei Schiedsrichter-Entscheidungen.

Drei Schlüsselszenen sorgen für Kontroversen

Die erste umstrittene Szene ereignete sich in der 24. Minute: Reichel zückte Rot gegen Werder-Kapitän Marco Friedl wegen einer angeblichen Notbremse an Ache. Torwart Mio Backhaus kommentierte: „Ich komme da klar vor Ache an den Ball. Für mich steht da ein großes Fragezeichen.“ Trainer Daniel Thioune bezeichnete die Entscheidung als „sehr hart“.

In der 71. Minute kam Ache gegen Schmid zu spät und erwischte Werders Offensivspieler seitlich von hinten mit offener Sohle am Fuß. Ein Grenzbereich zwischen Gelb und Rot, bei dem Reichel sich für Gelb entschied. Thioune merkte an: „Er wäre gut beraten gewesen, auf Zehn-gegen-zehn zu stellen.“ Leo Bittencourt war deutlicher: „Er grätscht von hinten in Romano hinein. Das ist für mich Rot!“

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Bei einem Platzverweis hätte Werder noch gut 20 Minuten in Gleichzahl gehabt, um das Spiel zu drehen. Doch dazu kam es nicht. Auch nicht vier Minuten später, als der Schiedsrichter nach einem klaren und schmerzhaften Treffer von Ache an Deman erst nach VAR-Hilfe auf Elfer entschied.

Kölns Trainer erkennt Brisanz, Werder muss sich selbst kritisieren

Köln-Trainer Wagner erkannte die Brisanz der Situation und nahm Ache für Waldschmidt vom Platz. Doch bei aller Rot-Wut muss sich Werder die Niederlage auch selbst ankreiden. Manager Clemens Fritz analysierte: „Wir waren sehr fehlerhaft in der ersten Halbzeit, was das Passspiel angeht. Uns haben Schärfe und Konzentration gefehlt. Es war behäbig.“

Kölns Mittelstürmer Ragnar Ache war bei DAZN ehrlich: „Da habe ich Glück gehabt.“ Er hatte Glück – und Werder Bremen einen gewaltigen Hals. Die Diskussionen um die Schiedsrichterleistung werden sicherlich noch einige Tage nachhallen, während Werder an der eigenen Leistung arbeiten muss.

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