Werder Bremen und Hannover 96: Hohe Geldstrafen wegen Pyro-Verstößen im Fußball
Werder Bremen und Hannover 96: Geldstrafen für Pyro-Verstöße

Hohe Geldstrafen für Bundesliga-Vereine wegen Pyro-Verstößen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat zwei Vereine mit erheblichen Geldstrafen belegt. Werder Bremen muss wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Fans beim Bundesliga-Nordderby im Volksparkstadion in Hamburg eine Strafe in Höhe von 260.000 Euro zahlen. Das Spiel am 7. Dezember des vergangenen Jahres endete mit einer 2:3-Niederlage für Werder.

Massiver Pyrotechnik-Einsatz beim Nordderby

Laut der Urteilsbegründung des DFB zündeten Bremer Zuschauer vor und während der Partie insgesamt fünf Böller, einen Heuler und mindestens 237 Bengalische Feuer. Zudem schossen sie 16 Raketen ab, von denen zwei auf dem Spielfeld landeten. Bereits Anfang des Monats war der HSV wegen massivem Pyrotechnik-Einsatz seiner Anhänger mit einer Geldstrafe von 503.400 Euro belegt worden, wovon allein 300.000 Euro auf das Werder-Spiel entfielen.

Die Geldstrafe für Werder Bremen kommt fußballnahen Stiftungen zugute. Der Verein kann jedoch bis zu 87.000 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem Verband bis zum 30. September 2026 nachzuweisen ist. Das Rückspiel in Bremen wird Mitte April angepfiffen.

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Hannover 96 ebenfalls mit Geldstrafe belegt

Auch Zweitligist Hannover 96 wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von 204.430 Euro belegt. Diese setzt sich aus drei Einzelstrafen für Pyro-Vorfälle in verschiedenen Spielen zusammen:

  • Gegen Eintracht Braunschweig: 60.030 Euro
  • Gegen Hertha BSC: 88.000 Euro
  • Gegen den VfL Bochum: 56.400 Euro

Hannover kann bis zu 68.110 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was ebenfalls bis Ende September nachzuweisen ist.

Diese Strafen unterstreichen die konsequente Haltung des DFB gegen Pyrotechnik in Stadien, die nicht nur die Sicherheit gefährdet, sondern auch zu erheblichen finanziellen Belastungen für die Vereine führt.

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