VfB Stuttgart: Wehrle zeigt sich gelassen bei Undav-Verhandlungen und Hoeneß-Zukunft
VfB Stuttgart: Wehrle gelassen bei Undav und Hoeneß

VfB Stuttgart: Wehrle bleibt im Poker um Deniz Undav und Sebastian Hoeneß gelassen

Im hochspannenden Transferpoker um eine mögliche Vertragsverlängerung von Fußball-Nationalstürmer Deniz Undav beim VfB Stuttgart deutet sich keine übereilte Entscheidung an. Vorstandschef Alexander Wehrle betonte in einem aktuellen Interview mit der „Bild“-Zeitung, dass der Club und das Management des Spielers in regelmäßigem Austausch stünden. „Aktuell konzentrieren wir uns voll und ganz auf das Saisonfinale“, erklärte der 51-jährige Clubchef. Die wertschätzenden Gespräche würden erst nach Abschluss der laufenden Spielzeit intensiviert werden.

Undav als entscheidender Faktor für den VfB Stuttgart

Deniz Undav, dessen Vertrag beim VfB Stuttgart noch bis Mitte 2027 läuft, hat sich in der aktuellen Saison als absoluter Leistungsträger etabliert. Der 29-jährige Angreifer konnte bereits 23 Pflichtspieltore für den Club erzielen und zählt damit zu den publikumswirksamsten Spielern der Mannschaft. Wehrle lobte den Stürmer in den höchsten Tönen: „Deniz besitzt eine herausragende Torquote und ist auf sowie neben dem Platz ein zentraler Baustein für unseren Erfolg.“ Beide Seiten – sowohl der Verein als auch der Spieler – zeigen großes Interesse an einer Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit.

Allerdings müssen sich die Stuttgarter nach mehreren Medienberichten finanziell erheblich strecken, um die Gehaltsvorstellungen von Undav erfüllen zu können. Diese Herausforderung wird die Verhandlungen in der kommenden Transferperiode maßgeblich prägen.

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Wehrle äußert sich zur Zukunft von Trainer Sebastian Hoeneß

Neben den Spekulationen um Deniz Undav richtete Alexander Wehrle den Blick auch auf die Trainerposition. Sebastian Hoeneß, der seit über drei Jahren die Geschicke des VfB Stuttgart von der Bank aus lenkt, erhielt von seinem Vorstandschef großes Lob. „Sebastian ist ein außergewöhnlicher Trainer, der hier hervorragende Arbeit leistet“, so Wehrle. Der VfB-Boss traut Hoeneß sogar zu, perspektivisch den Trainerposten beim FC Bayern München zu übernehmen und dort möglicherweise die Champions League zu gewinnen. „Das wäre allerdings reine Zukunftsmusik“, relativierte Wehrle diese Aussage umgehend.

Für einen baldigen Abschied des erfolgreichen Trainers bereitet sich der VfB Stuttgart jedoch nicht vor. Hoeneß, der noch bis Ende Juni 2028 vertraglich an den Club gebunden ist, fühle sich in Stuttgart ausgesprochen wohl und schätze die Rahmenbedingungen. „Wir verfolgen gemeinsame sportliche Ziele, deshalb sprechen wir primär über die weitere Entwicklung des VfB und nicht über mögliche Trennungen“, betonte Wehrle abschließend. Die Klubführung setzt damit auf Kontinuität in einer Phase, in der der VfB Stuttgart als Anwärter auf die Champions League gilt.

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