USA besiegen Australien 2:0 und sichern WM-Achtelfinale
USA besiegen Australien 2:0 und ziehen ins Achtelfinale

USA besiegen Australien 2:0 und ziehen ins Achtelfinale ein

Der zweite Auftritt von WM-Gastgeber USA endet mit dem zweiten Sieg. Mit einem 2:0-Erfolg gegen Australien sichern sich die US-Boys vorzeitig den Einzug in die K.o.-Runde.

Prominenter Gast und frühe Führung

Vor 69.000 Zuschauern im Lumen Field in Seattle sorgte Trinity Rodman (24), Tochter von Ex-Basketballstar Dennis Rodman (65), für den ersten Höhepunkt. Sie brachte den Spielball ins Stadion. Mit einem Jahresgehalt von rund 1,7 Millionen Euro ist sie die bestbezahlte Fußballerin der Welt.

Die US-Boys starteten traumhaft: Bereits nach 676 Sekunden traf Australiens Cameron Burgess ins eigene Netz. Schon im ersten WM-Spiel gegen Paraguay (4:1) waren die USA durch ein Eigentor in Führung gegangen.

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Freeman erhöht per Kopf

Noch vor der Pause erhöhte Alex Freeman per Kopf auf 2:0 (44.). Schiedsrichter Felix Zwayer (45) und Video-Assistent Bastian Dankert (46) bestätigten den Treffer nach Videobeweis. Kurios: In der Nachspielzeit musste Zwayer wegen eines Krampfes kurzzeitig behandelt werden.

Ohne Pulisic, aber stark

Die USA mussten auf ihren Leitwolf Christian Pulisic (27, Wadenprobleme) verzichten. Dennoch funktionierte das Team: Mittelfeldmotor Weston McKennie (ehemals Schalke), Leverkusens Malik Tillman, Abwehrchef Chris Richards (früher Bayer, Hoffenheim) und Torjäger Folarin Balogun (Doppelpack gegen Paraguay) überzeugten.

Australiens Taktik geht nicht auf

Australiens Coach Tony Popovic ließ mit St. Paulis Metcalfe und Irankunda die beiden Torschützen vom 2:0 gegen die Türkei auf der Bank. Seine defensive Taktik ging nicht auf. Magenta-Experte Jürgen Klopp wunderte sich: „Australien findet gar nicht statt.“

St. Paulis Kapitän Jackson Irvine startete ebenfalls auf der Bank. Irvine hatte vor der WM unter anderem den Friedenspreis der Fifa an US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Bereits während der WM-Quali erklärte er, sich den WM-Pokal nicht von Trump überreichen zu lassen. Die Socceroos, die in einem Video klar Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bezogen, müssen nun auch auf dem Platz Flagge zeigen.

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