Der 1. FC Union Berlin trauert um seinen langjährigen Busfahrer Sven Weinel. Der 63-Jährige ist am Montag völlig überraschend gestorben. Weinel war nicht zur Arbeit erschienen und nicht erreichbar. Die Feuerwehr öffnete seine Wohnung in Berlin-Biesdorf und fand ihn tot auf. Er hinterlässt drei Töchter.
Trauerfeier am 21. Juli in Biesdorf
Die Trauerfeier findet am 21. Juli auf dem Friedhof in Biesdorf statt (Biesdorfer Friedhofsweg 10, 12683 Berlin). Die Familie lädt alle ein, die sich mit Weinel verbunden fühlten.
18 Jahre für Union: Von 1998 bis 2020
Weinel begann im September 1998 als Busfahrer bei Union unter Trainer Fritz Fuchs. Ende 2002 hörte er zunächst auf, weil er mit Trainer Mirko Votava nicht zurechtkam. 2006 kehrte er zurück und blieb bis Oktober 2020, als er den Verein auf eigenen Wunsch verließ. Dem Verein blieb er bis zuletzt verbunden.
„Sven war mehr als nur ein Fahrer – er war Teil der Union-Familie“, sagte ein Vereinsmitglied. Sein plötzlicher Tod schockiert die Union-Gemeinde. Weinel wurde nur 63 Jahre alt.



