Ein schweres Unwetter hat Mexiko-Stadt am Vorabend des WM-Spiels zwischen England und Mexiko heimgesucht. BILD-Reporter Matthias Marburg, der sich vor Ort befindet, berichtet von heftigen Regenfällen und Gewittern, die den Anpfiff der Partie gefährden könnten. Das Spiel soll im legendären Aztekenstadion stattfinden, wo bereits die WM-Eröffnung stattfand.
Unwetter verzögert möglicherweise den Anstoß
Die Wetterbedingungen in der mexikanischen Hauptstadt haben sich am späten Abend drastisch verschlechtert. Marburg zufolge könnte dies den für den 5. Juli 2026 geplanten Anpfiff der Begegnung zwischen England und Mexiko verzögern. Die FIFA und die örtlichen Behörden beobachten die Lage genau. Bisher gibt es keine offizielle Entscheidung über eine Verschiebung.
England-Trainer Tuchel in Sorge
Der englische Nationaltrainer Thomas Tuchel, der zuvor noch gelassen wirkte, zeigt sich nun besorgt. In einer Pressekonferenz äußerte er: „Wir hoffen, dass das Spiel wie geplant stattfinden kann, aber die Sicherheit der Spieler und Fans hat oberste Priorität.“ Das Unwetter könnte auch die Anreise der Fans und die Logistik rund um das Stadion beeinträchtigen.
Bereits Ausschreitungen und Tragödien bei der WM
Die Weltmeisterschaft in Mexiko ist bisher von mehreren Zwischenfällen überschattet worden. Bereits bei der Eröffnungsfeier kam es zu heftigen Ausschreitungen, die von einer BILD-Reporterin dokumentiert wurden. Zudem sorgte eine Fan-Tragödie beim WM-Testspiel für Schlagzeilen, bei dem es zu einem Einlass-Chaos kam. Die FIFA hatte daraufhin Sicherheitsmaßnahmen verschärft und das Stadion mit Mauern verbarrikadiert.
Hoffnung auf Wetterbesserung
Die Wettervorhersage verspricht für den Spieltag leichte Besserung, jedoch bleiben Gewitter möglich. Die FIFA steht in Kontakt mit dem mexikanischen Wetterdienst. Sollte der Anpfiff verschoben werden müssen, wäre dies ein weiterer Rückschlag für das Turnier, das bereits mit logistischen Problemen zu kämpfen hat. Fans und Mannschaften hoffen auf ein pünktliches Spiel.



