Debüt von De Zerbi misslingt: Tottenham Hotspur stürzt tiefer in die Abstiegskrise
Für den Traditionsverein Tottenham Hotspur wird die Situation in der Premier League immer dramatischer. Nachdem die Spurs bereits am Freitag erstmals seit 17 Jahren auf einen Abstiegsplatz gerutscht waren, setzte sich die Negativserie am Sonntag fort. Beim AFC Sunderland unterlagen die Londoner mit 0:1 und verschärften damit ihre prekäre Lage im Tabellenkeller.
Neuer Trainer, altes Problem: De Zerbis Debüt endet mit Niederlage
Der vielbeachtete Trainerwechsel brachte nicht die erhoffte Wende. Roberto De Zerbi, der am Sonntag sein Debüt auf der Bank der Spurs gab, musste eine bittere 0:1-Niederlage hinnehmen. Den entscheidenden Treffer für Sunderland erzielte Nordi Mukiele in der 61. Spielminute. Damit setzt sich eine beunruhigende Serie fort: Tottenham hat sein letztes Premier-League-Spiel am 28. Dezember 2025 gewonnen und ist seitdem in 14 Ligaspielen in Folge sieglos geblieben.
Tabellensituation wird immer bedrohlicher
Nach 32 Spieltagen befindet sich Tottenham nun auf dem 18. Tabellenplatz, dem dritten Abstiegsrang. Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt aktuell zwei Punkte. Diese Entwicklung ist besonders alarmierend, da der Verein noch vor kurzem in der Champions League aktiv war und dort gegen renommierte Gegner wie Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt gewonnen hatte.
Personalsorgen verschärfen die Krise
Neben den sportlichen Problemen kämpft Tottenham auch mit Verletzungssorgen. In der 62. Minute kam es zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen Ersatztorhüter Antonin Kinsky und Verteidiger Cristian Gabriel Romero. Romero musste daraufhin ausgewechselt werden, während Kinsky mit einer Kopfbandage weiterspielen konnte. Die lange Behandlungspause führte zu einer elfminütigen Nachspielzeit, in der Tottenham vergeblich nach dem Ausgleich suchte.
Vergebliche Aufholjagd in der Schlussphase
Trotz frischen Schwungs durch die eingewechselten Ex-Bundesliga-Profis Joao Palhinha, Xavi Simons und Mathys Tel gelang den Spurs kein Tor mehr. Die Mannschaft zeigte zwar Engagement in der Schlussphase, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Diese Entwicklung ist besonders bitter für einen Verein, der noch im Achtelfinale der Champions League knapp an Atlético Madrid gescheitert war und nun sogar den Abstieg aus der Premier League fürchten muss.
Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, ob Tottenham den dramatischen Abwärtstrend stoppen kann oder ob der Traditionsklub tatsächlich den Gang in die zweite Liga antreten muss.



