Eine technische Panne hat während des WM-Spiels zwischen der Schweiz und Katar (1:1) für Verwirrung beim TV-Publikum gesorgt. Ausgerechnet bei einer kniffligen Szene vor dem Elfmeter für die Schweiz stand die Abseitslinie im Fernsehbild nicht zur Verfügung. Zuschauer und Experten rätselten daraufhin über eine mögliche Abseitsstellung vor dem Foul von Katars Torwart Mahmud Abunada an Remo Freuler.
Experte äußert Zweifel
Der frühere Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer sagte im ZDF: „Ich hätte mit einer Abseitsposition gerechnet. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Kamera eine falsche Perspektive gezeigt hat oder die halbautomatische Abseitslinie ausgefallen ist.“
FIFA nimmt Stellung
Der Fußball-Weltverband FIFA wies in einer Mitteilung darauf hin, dass der Arbeitsablauf des Video-Assistenten (VAR) durch die Panne nicht beeinträchtigt gewesen sei. „Die vom VAR zur Überprüfung der Positionen der betreffenden Spieler verwendeten Linien ergaben in keiner der beiden Situationen unmittelbar vor der Elfmeterentscheidung, dass sich der Angreifer in einer Abseitsposition befand“, hieß es von der FIFA. Somit sei die Entscheidung des Schiedsrichters regelgerecht gewesen.
Der frühere Bundesliga-Profi Breel Embolo hatte den Strafstoß in der 17. Minute zur Führung für die Schweiz verwandelt. Katar glich jedoch in der Nachspielzeit noch aus und sicherte sich ein Unentschieden.



