Jonathan Tah hat sich nach dem dramatischen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay zu seinem verschossenen Elfmeter geäußert. Der Abwehrspieler des FC Bayern München schrieb auf Instagram: „Der verschossene Elfmeter ist mir schon Tausende Male durch den Kopf gegangen und man versucht, ihn in seinen Gedanken irgendwie doch ins Tor zu lenken. Aber die Realität ist, dass der Ball nicht drin war. Und das tut weh.“
Trotz Trauma: Tah würde wieder antreten
Trotz des schweren Moments zeigt sich der 30-Jährige kämpferisch: „Ich würde ihn nächstes Mal wieder schießen! Mit voller Überzeugung und Zuversicht, ihn für Deutschland reinzumachen. Das hat diesmal nicht geklappt, aber wird mich nicht aufhalten, es beim nächsten Mal wieder zu versuchen. Wir als Team machen immer weiter und auch ich mache immer weiter, egal was kommt!“
Im Achtelfinale gegen Paraguay war Tah zunächst der gefeierte Held, als er in der Verlängerung vermeintlich das Siegtor köpfte. Der Treffer wurde jedoch nach VAR-Ansicht wegen eines umstrittenen Fouls zurückgenommen. Im anschließenden Elfmeterschießen trat Tah als sechster Schütze an, scheiterte jedoch am linken Winkel.
Interne Schwierigkeiten im DFB-Team
Laut Informationen aus dem DFB-Camp soll es zuvor schwierig gewesen sein, einen sechsten Schützen zu finden. Andere Stars sollen gezögert und sich gedrückt haben. Tah stellte sich als Erster dem hohen Druck – obwohl es für ihn der erste Elfmeter in seiner gesamten Profikarriere war. Zuvor hatten bereits Kai Havertz und Nick Woltemade vom Punkt vergeben.
Tah zeigte sich tief enttäuscht: „Ich bin unglaublich enttäuscht und traurig darüber, dass wir aus dem Turnier ausgeschieden sind. Richtig realisiert habe ich es ehrlicherweise immer noch nicht.“
Aufmunternde Worte von Prominenten
In den Kommentaren erhält Tah viel Zuspruch. Basketball-Weltmeister Dennis Schröder schrieb: „Stehen mit euch.“ Ex-Leverkusen-Kollege Granit Xhaka reagierte mit einem Herz-Emoji. Ex-Nationalspieler Cacau meinte: „Kopf hoch. Nur Respekt für dich.“ Der FC Bayern kommentierte: „Stolz ist kein Ausdruck.“



