Super Bowl 60: Patriots verpassen historischen Rekord - Seahawks triumphieren klar
Super Bowl: Patriots verpassen Rekord - Seahawks siegen

Super Bowl 60 endet mit klarem Sieg der Seattle Seahawks

Die New England Patriots haben im 60. Super Bowl eine historische Chance verpasst. Mit einer deutlichen 13:29-Niederlage gegen die Seattle Seahawks in Santa Clara konnten sie nicht zum alleinigen Rekordmeister der NFL aufsteigen. Die Patriots hätten mit einem siebten Titel die Pittsburgh Steelers überholen können, bleiben aber nun bei sechs Titeln gleichauf.

Bitterer Abend für Drake Maye und die Patriots

Besonders schmerzhaft war der Abend für Patriots-Quarterback Drake Maye. Der 23-Jährige wurde im Super Bowl sechsmal gesackt und kommt damit in der gesamten Postseason auf 21 Sacks - ein neuer Negativrekord. Der bisherige Höchstwert lag bei 19 Sacks, aufgestellt von Joe Burrow in der Saison 2021.

„Der Traum von der historischen siebten Meisterschaft ist geplatzt“, kommentierten Beobachter die enttäuschende Leistung der Patriots. Das Spiel entwickelte sich lange als defensive Schlacht auf schwachem Niveau ohne echte Spannungskurve.

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Jason Myers schreibt Super Bowl-Geschichte

Auf der Siegerseite schrieb Kicker Jason Myers NFL-Geschichte. Der 34-Jährige verwandelte fünf Field Goals - so viele wie noch kein Spieler zuvor in einem Super Bowl. Seine präzisen Kicks aus 33, 39, 41, 41 und 26 Yards führten die Seahawks sicher zum Sieg und machten ihn zum heimlichen MVP des Abends.

Die Seahawks feiern damit ihren zweiten Super Bowl-Titel nach 2014. Quarterback Sam Darnold, einst als „Lachnummer der Liga“ belächelt, führte sein Team souverän und warf den entscheidenden Touchdown-Pass auf AJ Barner zur 19:0-Führung.

Halftime-Show mit politischer Botschaft

Für die mehr als 100 Millionen Live-Zuschauer in den USA bot erst die Halftime-Show das erwartete Spektakel. Der trumpkritische Latino-Superstar Bad Bunny aus Puerto Rico setzte mit seiner Performance ein deutliches Zeichen: „God bless America - all Americas“, rief er und betonte damit seinen Einsatz gegen Hass und für Zusammenhalt. Unterstützt wurde er von Lady Gaga und Ricky Martin.

Deutsche Prominenz vor Ort

Unter den prominenten Gästen im Stadion befanden sich auch deutsche Fußball-Legenden. Roman Weidenfeller als Repräsentant der DFL, Patriots-Botschafter Oliver Bierhoff und Claudio Pizarro verfolgten das Spiel direkt am Spielfeldrand. Tennis-Ikone Roger Federer sowie Musiker wie Jon Bon Jovi, Jay-Z und Travis Scott komplettierten die Prominentenriege.

Die Patriots zeigten sich im letzten Viertel noch einmal kämpferisch und erzielten durch Mack Hollins ihren einzigen Touchdown zum 13:29. Ein echtes Comeback blieb jedoch aus, viele Patriots-Fans verließen das Stadion bereits vorzeitig.

Mit diesem Sieg festigen die Seattle Seahawks ihren Status als Top-Team der NFL, während die New England Patriots weiter auf ihren siebten Titel warten müssen und eine historische Gelegenheit verstreichen ließen.

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