Ronaldo weint nach WM-Sieg: Emotionaler Tribut an verstorbenen Jota
Ronaldo weint nach WM-Sieg: Tribut an Jota

Portugal hat am ersten Jahrestag des Todes von Diogo Jota (†28) mit einem 2:1-Sieg gegen Kroatien das Weiterkommen bei der Weltmeisterschaft gesichert. Der Sieg war eine emotionale Hommage an den verstorbenen Spieler.

Ronaldo mit Jotas Trikot und Tränen

Nach dem Schlusspfiff streifte Superstar Cristiano Ronaldo (41) das Trikot von Diogo Jota über, blickte mit tränenden Augen gen Himmel und zeigte auf die Nummer 21. Die gesamte Mannschaft, der Trainerstab und Verbandsfunktionäre versammelten sich für ein Foto, auf dem Ronaldo das Shirt in die Kamera hielt.

„Es ist ein besonderer Tag aus dem Grund, den ihr wisst: Unser Jota ist dort oben und strahlt auf uns herab. Es ist ein besonderer Moment. Wir alle hatten das Gefühl, dass er bei uns ist, und es machte heute einfach Sinn, zu gewinnen, um ihm auf die beste Art und Weise zu gedenken“, sagte Ronaldo nach dem Spiel.

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Portugal spielt mit Armbändern für Jota

Bereits vor dem Spiel liefen die portugiesischen Profis mit Armbändern auf, auf denen sowohl ihr eigener Name als auch Jotas Name stand. Die Armbänder hatte Premierminister Luis Montenegro (53) der Mannschaft vor dem Abflug geschenkt.

Nationaltrainer Martínez: „Wunderschöne Zeichen“

Nationaltrainer Roberto Martínez (52) fand emotionale Worte: „Gegen Kroatien zu spielen, die letzte Mannschaft, gegen die Diogo Jota für die Nationalmannschaft ein Tor erzielte – und ein 2:1, Diogo Jotas Nummer 21.“ Er fügte hinzu: „Viele Zeichen. Wunderschöne Zeichen der Stärke und Energie, die Diogo Jota in der Nationalmannschaft verkörperte – ein Ansporn, weiter daran zu glauben, und Zeichen dafür, dass wir gegenüber Diogo die Verantwortung haben, die Teamwerte, die wir hatten, weiterhin zu zeigen. Das ist unser Licht bei der Weltmeisterschaft.“

Jota starb vor einem Jahr bei Autounfall

Diogo Jota war am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall nahe dem spanischen Ort Cernadilla tödlich verunglückt. Auch sein Bruder André Silva (†25) kam ums Leben. Jota hinterließ Ehefrau Rute und drei Kinder. Der Sieg gegen Kroatien war für das gesamte Team eine Gelegenheit, ihm auf besondere Weise zu gedenken.

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