Red-Bull-Chef entkräftet Spekulationen über Klopp-Abgang
In einer deutlichen Stellungnahme hat Oliver Mintzlaff, der Konzernchef von Red Bull, aktuelle Gerüchte über ein mögliches vorzeitiges Aus von Jürgen Klopp bei dem Getränke- und Sportkonzern zurückgewiesen. Die Berichte, die ursprünglich aus Österreich stammten, seien laut Mintzlaff "völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen".
Klare Worte von der Konzernspitze
Mintzlaff betonte im Gespräch mit BILD ausdrücklich die Zufriedenheit mit der Arbeit des ehemaligen Fußballtrainers: "Im Gegenteil: Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp." Der Red-Bull-Boss hob insbesondere das Engagement und die Expertise Klopps hervor: "Er investiert sehr viel, ist in permanentem Austausch mit unseren Trainern sowie Sportdirektoren und entwickelt unsere Red-Bull-Fußballphilosophie nachhaltig weiter."
Die Position von Klopp als "Head of Global Soccer" sei laut Mintzlaff unangefochten: "Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diesen Job ist. Darauf legen wir unseren gesamten Fokus und unsere Energie." Damit widerspricht der Konzernchef direkt Berichten der "Salzburger Nachrichten", die ein mögliches vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit trotz eines Vertrags bis 2029 thematisiert hatten.
Hintergrund der Spekulationen
Die Gerüchte entstanden vor dem Hintergrund der sportlichen Entwicklung bei den Red-Bull-Klubs. Seit Anfang 2025 ist Jürgen Klopp für die sportliche und strategische Weiterentwicklung der Red-Bull-Vereine verantwortlich, darunter RB Leipzig, Bragantino in Brasilien und New York in den USA.
Insbesondere bei RB Leipzig zeigen sich jedoch Herausforderungen:
- Aktuell belegt der Verein nur Platz fünf in der Bundesliga
- Es besteht erneut Unsicherheit bezüglich der Qualifikation für die Champions League
- Diese sportliche Situation hat intern für Unruhe gesorgt
Zudem wurde spekuliert, Red Bull würde Klopp keine Hindernisse in den Weg legen, sollte er im Sommer wieder als aktiver Trainer arbeiten wollen. Klopp wird regelmäßig mit Top-Trainerpositionen in Verbindung gebracht, etwa bei Real Madrid oder möglicherweise als zukünftiger Bundestrainer.
Mediale Strahlkraft versus sportliche Ergebnisse
Unbestritten ist, dass Klopp den Red-Bull-Klubs in seinem ersten Jahr eine bisher unerreichte mediale Aufmerksamkeit beschert hat. Seine Präsenz und Reputation haben das Profil der Vereine deutlich gestärkt.
Allerdings blieb der sportliche Durchbruch bislang aus. Diese Diskrepanz zwischen medialer Strahlkraft und sportlichen Ergebnissen hat vermutlich zu den Spekulationen über eine mögliche Trennung beigetragen.
Oliver Mintzlaff schließt eine solche Trennung jedoch kategorisch aus. Seine klaren Worte sollen nicht nur die Gerüchte entkräften, sondern auch ein deutliches Signal der Unterstützung für Jürgen Klopp senden. Die Red-Bull-Führung setzt weiterhin voll auf die Expertise des erfahrenen Fußballexperten, der die Fußballphilosophie des Konzerns nachhaltig prägen soll.



