Real-Star sieht Rot: Riesen-Zoff nach Abpfiff im Bayern-Duell
Nach Abpfiff kochen die Emotionen über! Beim 4:3-Sieg der Bayern im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid gab es nach dem Schlusspfiff eine spektakuläre Rote Karte für Arda Güler.
Belagerung des Schiedsrichters
Der Real-Star war unmittelbar mit dem Schlusspfiff in Richtung Schiedsrichter Slavko Vincic gelaufen und hatte den Slowenen energisch belagert. Auch andere Mitspieler gesellten sich dazu, um auf den Unparteiischen einzureden und ihren Unmut kundzutun.
Zunächst zeigte Vincic dem türkischen Offensivspieler lediglich die Gelbe Karte. Doch als der Schiedsrichter gerade den Weg in die Kabine antreten wollte, zückte er überraschend noch die Rote Karte für Güler!
Möglicher Auslöser für die Eskalation
Womöglicher Auslöser für diese verbale Entgleisung war die umstrittene Gelb-Rote Karte von Eduardo Camavinga in der 68. Spielminute. Nach einem Foul an Harry Kane hatte der Franzose den Ball demonstrativ mitgenommen.
Schiedsrichter Vincic zeigte ihm zunächst die Gelbe Karte, merkte dann aber, dass Camavinga bereits eine Gelbe Karte erhalten hatte. Anschließend zückte der Unparteiische die Rote Karte. Ob er den Spieler ohne diesen Irrtum ebenfalls vom Platz gestellt hätte, bleibt fraglich!
Folgen für das Spiel
In Unterzahl kassierte Real Madrid in der Folge zwei weitere Tore und verlor das hochdramatische Viertelfinal-Rückspiel am Ende mit 3:4. Die Bayern zogen damit verdient ins Halbfinale der Champions League ein.
Die Nachspielzeit-Szene um Arda Güler wird sicherlich noch für intensive Diskussionen in der Fußballwelt sorgen und wirft Fragen zum Umgang mit Schiedsrichterkritik auf höchstem Niveau auf.



