Real Madrids Bayern-Poker scheitert: Wütender Riese kommt nach München
Real Madrids Bayern-Poker geht nach hinten los

Real Madrids Bayern-Poker scheitert: Wütender Riese kommt nach München

Der FC Bayern München bekommt es im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League mit einem taumelnden Riesen zu tun – einem Schwergewicht, das mit einem bitteren Tiefschlag und mächtiger Wut nach Deutschland reisen wird. Die spanische Zeitung As titelte treffend: „Madrid im freien Fall – München oder der Abgrund“, nachdem Real Madrid sich wohl endgültig aus dem Meisterrennen in der La Liga verabschiedet hat.

Ein mageres 1:1 und steigender Druck

Das stolze Real Madrid konnte gegen den FC Girona nicht gewinnen, nur ein mageres 1:1 sprang vor heimischem Publikum heraus. Das reicht nicht für den Weltklub, dessen einzige verbliebene Titelchance nun die Champions League sein dürfte. Der FC Barcelona kann den Vorsprung an der Spitze der La Liga auf neun Punkte ausbauen, was die Situation für Madrid noch prekärer macht.

Die spanische Presse reagierte scharf: Mundo Deportivo schrieb von einer gescheiterten „München-Probe“, während Marca vom „Fiasko“ und Sport vom „weißen Debakel“ sprach. Der Druck auf Real Madrid steigt ins Unermessliche – wahrlich nicht die besten Voraussetzungen für eine Aufholjagd gegen den FC Bayern.

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Trainer Arbeloa verpokert sich mit Rotation

Schon vor der Girona-Partie war klar: Die Madrilenen müssen einen schwierigen Spagat bewältigen. Trainer Álvaro Arbeloa wählte einen Mittelweg und rotierte auf sieben Positionen. Zwar stellte er Säulen wie Vinícius Jr. und Kylian Mbappé auf, schonte aber Stars wie Antonio Rüdiger, Álvaro Carreras und Trent Alexander-Arnold.

Gerade die geschonten Außenverteidiger sollten mit frischen Beinen ins Duell mit Bayerns Superstars Michael Olise und Luis Díaz geschickt werden. Doch die Taktik ging nach hinten los: Gironas Ausgleichstreffer fiel über die verwundbare linke Flanke, die von Fran García besetzt wurde. Das Tor erinnerte frappierend an den Siegtreffer der Bayern im Hinspiel.

Bellingham und Camavinga enttäuschen

Jude Bellingham, der als Joker im Viertelfinal-Hinspiel gegen Bayern viel Schwung ins Spiel brachte, diente nur bedingt als Heilsbringer. Beim Gegentreffer sorgte er für mächtigen Unmut, als er in gemäßigtem Tempo zurücktrabte und den Torschützen gewähren ließ. Abwehrchef Eder Militao schimpfte wutentbrannt auf die Kollegen.

Eduardo Camavinga erlebte einen bitteren Abend. Er sollte Selbstvertrauen tanken, da er in München wohl den gesperrten Aurélien Tchouaméni ersetzen muss. Doch der Franzose blieb blass und wurde bei seiner Auswechslung von den eigenen Fans ausgepfiffen.

Schiedsrichter-Debatte und kämpferische Worte

Madrid wankt, dürfte aber auch mächtig Wut im Bauch haben. Nicht zuletzt, weil wie schon gegen Bayern auch nun der Schiedsrichter eine Rolle spielte. Nach einem Ellenbogencheck an Kylian Mbappé im Strafraum, der einen späten Elfmeter hätte bedeuten können, schimpfte Arbeloa: „Für mich ist es hier ein Elfmeter und auf dem Mond auch.“ Die Botschaft ist klar: Real gegen den Rest der Welt.

Trotz allem sollte man die Königlichen nicht abschreiben. Arbeloa verkündete kämpferisch: „Wir wissen, dass Mittwoch unser Spiel ist, uns ist klar, dass wir dahin gehen und sterben müssen.“ Das ganze Team glaube an die Wende, denn die Bayern würden vor Probleme gestellt werden. Gesprochen wie ein gefährlich wankendes Schwergewicht, das in München alles auf eine Karte setzen wird.

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