Nach dem Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Curacao bei der Weltmeisterschaft sorgte eine besondere Szene für Aufsehen. Die DFB-Stars Felix Nmecha (25) und Jonathan Tah (30) standen gemeinsam mit Spielern des gegnerischen Teams im Kreis, legten die Arme umeinander und beteten. Dieses Bild ging um die Welt. Nun hat sich auch Antonio Rüdiger zu den Aufnahmen geäußert.
Rüdiger: „Waren doch schöne Bilder“
Der Innenverteidiger von Real Madrid zeigte sich in einem Interview beeindruckt von der Geste. „Waren doch schöne Bilder“, sagte Rüdiger und betonte die Einheit, die durch solche Momente entstehe. Er hob hervor, dass der Fußball über den Sport hinaus Werte wie Respekt und Zusammengehörigkeit vermitteln könne. Die Szene sei ein starkes Zeichen für Toleranz und gegenseitige Wertschätzung gewesen.
Die Reaktionen auf das Gebet
Das Gebet der Spieler löste in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit gemischte Reaktionen aus. Während viele die Geste als positiv und verbindend empfanden, gab es auch kritische Stimmen. Rüdiger ließ diese Diskussionen jedoch nicht an sich heran: „Am Ende zählt, dass wir als Mannschaft zusammenstehen und solche Momente genießen.“ Er ergänzte, dass der Glaube für viele Spieler ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens sei und man dies respektieren müsse.
Die deutsche Nationalmannschaft hatte das erste Gruppenspiel gegen Curacao mit 3:1 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung K.o.-Runde gemacht. Die Mannschaft um Kapitän Joshua Kimmich zeigte sich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich stark. Die Bilder des gemeinsamen Gebets bleiben als ein Highlight des Turniers in Erinnerung.



