Sport-Idole Megan Rapinoe und Sue Bird gehen nach zehn Jahren getrennte Wege
Das einstige Vorzeige-Paar im Sport, bestehend aus der Fußball-Ikone Megan Rapinoe (40) und der Basketball-Legende Sue Bird (45), hat seine Beziehung nach einem Jahrzehnt beendet. Die beiden US-Topstars teilten diese persönliche Nachricht auf eine besondere und emotionale Weise mit ihrer Fangemeinde.
Emotionale Verkündung im gemeinsamen Podcast
In der letzten Folge ihres Podcasts „A Touch More“ wandten sich Rapinoe und Bird mit bewegenden Worten an ihre Zuhörer. „Es ist eine Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben. Wir werden weiterhin für euch alle und füreinander da sein. Es wird nur ein bisschen anders aussehen und sich anders anfühlen“, erklärte Megan Rapinoe. Die ehemalige Weltfußballerin, die sich auch durch ihr politisches Engagement für Gleichberechtigung und gegen Rassismus einen Namen gemacht hat, hatte bereits 2012 als erste prominente US-Fußballerin öffentlich über ihre Homosexualität gesprochen.
Eine Dekade des gemeinsamen Lebens
Sue Bird, die als eine der besten Basketballerinnen aller Zeiten gilt und fünfmal Olympiasiegerin wurde, hatte sich 2017 geoutet und ihre Beziehung zu Rapinoe bestätigt. Im Jahr 2020 verlobten sich die beiden, eine Hochzeit fand jedoch nicht statt. „Wir haben so viel von unserem Leben, so viel von unserer Beziehung mit euch geteilt, deshalb wollten wir hierherkommen und auch das mit euch teilen“, sagte die 45-jährige Bird bei der Bekanntgabe der Trennung.
Sie fügte hinzu: „Wir entwickeln uns wirklich zu etwas Neuem – füreinander, für uns selbst und für euch alle.“ Der gemeinsame Podcast wird nach sechs Spezialfolgen auslaufen. Auf Instagram veröffentlichten Bird und Rapinoe eine gemeinsame Erklärung, in der sie schrieben: „Wir haben in den letzten zehn Jahren unser ganzes Leben miteinander geteilt, in großen wie in stillen Momenten, und das ist etwas, das wir immer in uns tragen werden.“
Ende einer Ära im Sport
Die Trennung markiert das Ende einer Ära, in der das Paar nicht nur durch sportliche Erfolge, sondern auch durch sein Engagement für soziale Gerechtigkeit und LGBTQ+-Rechte beeindruckte. Beide Athletinnen bleiben weiterhin aktiv in ihren jeweiligen Sportarten und setzen sich für wichtige gesellschaftliche Themen ein. Die Nachricht hat die Sportwelt und Fans weltweit bewegt, die das Paar lange als Symbol für Stärke und Zusammenhalt bewundert haben.



