Raab-Transfer: Entscheidung gefallen – Poker um Stürmer beendet
Raab-Transfer: Poker zwischen Hannover 96 und Union Berlin beendet

Der monatelange Poker um Stürmer Cedric Raab zwischen Hannover 96 und dem 1. FC Union Berlin ist beendet. Wie beide Vereine am Freitag offiziell bestätigten, wechselt der 25-Jährige mit sofortiger Wirkung an die Alte Försterei. Die Ablösesumme soll Medienberichten zufolge bei rund vier Millionen Euro liegen, inklusive möglicher Bonuszahlungen. Raab erhält in Berlin einen Vertrag bis 2027.

Entwicklung des Transfers

Bereits seit Wochen wurde über einen Wechsel des Angreifers spekuliert. Hannover 96 hatte zunächst auf eine hohe Ablösesumme gepocht, während Union Berlin lange zögerte. Am Donnerstag verdichteten sich die Hinweise auf eine Einigung. Raab selbst hatte sich zuletzt bedeckt gehalten, aber durchblicken lassen, dass er einen Schritt in die Bundesliga machen wolle. „Cedric hat sich diesen Wechsel verdient. Er hat sich bei uns zu einem Führungsspieler entwickelt“, sagte Hannovers Sportdirektor Christian Möckel. Union-Manager Oliver Ruhnert ergänzte: „Wir freuen uns, dass wir Cedric von unserem Projekt überzeugen konnten. Er passt perfekt in unser Anforderungsprofil eines modernen Stürmers.“

Statistiken und Einordnung

Der gebürtige Braunschweiger erzielte in der abgelaufenen Zweitliga-Saison 14 Tore und bereitete sechs weitere vor. Damit war er der erfolgreichste Torschütze der Niedersachsen. In 87 Pflichtspielen für Hannover 96 kommt Raab auf insgesamt 32 Treffer und 18 Vorlagen. Bei Union Berlin soll er die Offensive verstärken, die in der vergangenen Bundesliga-Saison oft zu harmlos war (nur 38 Tore in 34 Spielen). Raab gilt als kopfballstark und laufstark – Eigenschaften, die Trainer Urs Fischer schätzt. „Er gibt uns mehr Optionen im Angriffsspiel“, so Fischer.

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Reaktionen und Ausblick

In den sozialen Medien reagierten Fans beider Vereine gemischt. Während Union-Anhänger den Transfer überwiegend begrüßen, zeigen sich einige Hannover-Fans enttäuscht über den Abgang ihres Top-Stürmers. „Ein herber Verlust, aber wir müssen nach vorne schauen“, kommentierte ein Fan auf der Vereinsseite. Hannover 96 wird den Erlös aus dem Transfer laut Möckel in die Kaderplanung investieren. „Wir haben bereits konkrete Gespräche mit mehreren Kandidaten geführt.“ Union Berlin hingegen plant, Raab sofort in den Kader für die kommende Saison zu integrieren. Das erste Pflichtspiel der Berliner ist am 12. August im DFB-Pokal gegen den Drittligisten FC Erzgebirge Aue. Ob Raab dort bereits debütiert, ließ Fischer offen: „Er muss erstmal trainieren und sich an die Abläufe gewöhnen. Aber er ist ein Spieler, der schnell einschlagbar ist.“

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