Regionalliga Bayern: Punktabzug für FC Bayern II nach Pyro-Vorfällen
Punktabzug für FC Bayern II in Regionalliga Bayern

Regionalliga Bayern: Punktabzug für FC Bayern II nach wiederholten Pyro-Vorfällen

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München eine harte Sanktion verhängt. Dem Regionalligisten wird ein Punkt in der Tabelle abgezogen, zudem muss der Verein eine Geldstrafe in Höhe von 26.000 Euro bezahlen. Grund für diese Maßnahmen sind wiederholte Verstöße gegen die Platzdisziplin durch Fans, die pyrotechnische Gegenstände einsetzten.

Pyro-Einsatz gefährdet Spieler und führt zu Spielunterbrechung

Laut offizieller Mitteilung des BFV kam es im Spiel gegen Wacker Burghausen Anfang Dezember zum zehnten Mal in der laufenden Saison zu einem Verstoß dieser Art. Die Anhänger der Bayern hätten dabei wiederholt pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, was sogar zu einer akuten Gefährdung der Spieler auf dem Feld führte. Die Partie musste zwischenzeitlich unterbrochen werden, um die Situation zu entschärfen.

Der Verband betonte, dass solche Aktionen nicht nur gegen die Regeln verstoßen, sondern auch die Sicherheit aller Beteiligten ernsthaft beeinträchtigen. „Die Spieler auf dem Feld wurden akut gefährdet“, heißt es in der Stellungnahme, was die Dringlichkeit der Sanktionen unterstreicht.

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Auswirkungen auf die Tabelle und mögliche Rücknahme der Strafe

Durch den Punktverlust rutscht die zweite Mannschaft des FC Bayern in der Regionalliga Bayern von ihrem bisherigen Platz ab und liegt nun auf dem siebten Rang. Der Rückstand auf den Tabellenführer, die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg, beträgt damit 17 Punkte. Dies erschwert die Aufstiegschancen der Münchner erheblich in der laufenden Saison, die am 16. Mai endet.

Allerdings bietet der BFV dem Verein eine Möglichkeit, die Sanktionen zu mildern oder sogar rückgängig zu machen. Sollte es dem FC Bayern gelingen, einen oder mehrere Täter ausfindig zu machen und dies entsprechend nachzuweisen, kann der Punktabzug aufgehoben werden. Ein entsprechender Antrag muss innerhalb von drei Monaten gestellt werden, spätestens jedoch fünf Wochen vor dem letzten Spieltag.

Auch die Geldstrafe in Höhe von 26.000 Euro kann reduziert werden, wenn der Verein kooperativ handelt und Maßnahmen zur Prävention ergreift. Für diesen Fall gilt eine Antragsfrist von einem Jahr. Der BFV zeigt sich damit prinzipiell bereit, die Strafen zu lockern, betont aber gleichzeitig die Notwendigkeit einer konsequenten Umsetzung der Regeln.

Hintergrund und weitere Entwicklungen

Dieser Vorfall ist nicht der erste seiner Art in der Regionalliga Bayern, doch die Häufung der Verstöße bei den Bayern-Fans hat nun zu einer verschärften Reaktion geführt. Der BFV weist darauf hin, dass solche Pyro-Aktionen nicht nur disziplinarische Konsequenzen haben, sondern auch das Image des Fußballsports beschädigen können.

Die zweite Mannschaft des FC Bayern muss nun nicht nur sportliche Rückschläge verkraften, sondern auch finanziell Einbußen hinnehmen. Es bleibt abzuwarten, ob der Verein die Auflagen des Verbandes erfüllen kann und so die Sanktionen abmildert. Fans und Vereinsverantwortliche sind gleichermaßen aufgefordert, für einen sicheren und fairen Spielbetrieb zu sorgen.

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