Portugals WM-Aus: Ronaldo scheitert im Achtelfinale an Spanien
Portugals WM-Aus: Ronaldo scheitert an Spanien

Portugal ist im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an Spanien gescheitert. Für Superstar Cristiano Ronaldo endete die Partie mit einer bitteren Enttäuschung: Der 41-Jährige verabschiedete sich nach 27 WM-Spielen von der großen Bühne. Im Generationenduell mit dem erst 18-jährigen Lamine Yamal blieb Ronaldo blass und torlos. Das entscheidende Tor erzielte einer der unscheinbarsten Profis auf dem Platz.

Ronaldo ohne Torgefahr

Ronaldo kam im gesamten Spiel auf lediglich 19 Ballkontakte – ein Negativrekord für den fünfmaligen Weltfußballer bei einer Weltmeisterschaft. Er konnte keinen einzigen Torschuss abgeben und gewann nur zwei seiner neun Zweikämpfe. Die portugiesische Mannschaft wirkte über weite Strecken ideenlos und fand kein Mittel gegen die spanische Defensive.

Das entscheidende Tor

In der 73. Minute erzielte der spanische Mittelfeldspieler Fabián Ruiz mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern das 1:0 für Spanien. Ruiz, der bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, war zuvor in diesem Turnier kaum aufgefallen. „Ich habe einfach getroffen, als es darauf ankam“, sagte Ruiz nach dem Spiel. „Es war ein besonderer Moment für mich und das ganze Team.“

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Generationenduell: Ronaldo gegen Yamal

Das Achtelfinale wurde auch als Duell der Generationen betrachtet: Auf der einen Seite der 41-jährige Ronaldo, auf der anderen der 18-jährige Lamine Yamal, der bereits als kommender Superstar gehandelt wird. Yamal bereitete das Siegtor mit einer präzisen Flanke vor und zeigte eine reife Leistung. „Er hat eine großartige Zukunft vor sich“, lobte Spaniens Trainer Luis de la Fuente. Ronaldo hingegen verließ nach Abpfiff wortlos den Platz.

Abschied von der WM-Bühne

Für Ronaldo war es das 27. WM-Spiel – damit ist er nun alleiniger Rekordhalter für die meisten WM-Einsätze eines europäischen Spielers. Dennoch bleibt der Triumph bei einer Weltmeisterschaft für ihn ein unerfüllter Traum. Portugal schied bereits zum dritten Mal in Folge im Achtelfinale aus. „Es tut weh, aber wir müssen weitermachen“, sagte Portugals Trainer Roberto Martínez. Die Zukunft von Ronaldo in der Nationalmannschaft ist ungewiss.

Spanien nun im Viertelfinale

Spanien trifft im Viertelfinale auf Deutschland. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente zeigte eine solide Leistung und ließ defensiv kaum etwas zu. „Wir haben einen starken Gegner ausgeschaltet und sind bereit für die nächste Runde“, sagte Kapitän Álvaro Morata. Das Spiel gegen Deutschland wird am 11. Juli in Berlin ausgetragen.

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