Zukunft von Noel Aseko offen: Bayern-Juwel zurück, aber Verkauf möglich
Noel Aseko zurück bei Bayern – Zukunft noch offen

Noel Aseko (20) ist zurück an der Säbener Straße. BILD entdeckte den Mittelfeldspieler am Montagvormittag beim Lauftraining auf dem Gelände des FC Bayern – zum ersten Mal seit seiner Rückkehr von Zweitligist Hannover 96. Zusammen mit Innenverteidiger-Talent Cassiano Kiala (17), der sich nach einem Syndesmoseriss im Aufbautraining befindet, drehte Aseko lockere Laufrunden und absolvierte leichte Ballübungen. Der deutsche U21-Nationalspieler macht sich fit für den Start der Vorbereitung auf die neue Saison, die bei Trainer Vincent Kompany (40) in zwei Wochen beginnt. Doch noch ist unklar, bei welchem Klub er diese absolvieren wird.

Rückkauf-Klausel aktiviert: Bayern holt Aseko zurück

Die Bayern hatten Aseko gerade erst aus Hannover zurückgeholt. Der Mittelfeldspieler spielte von Februar 2025 bis Ende Juni auf Leihbasis für die Niedersachsen und wurde anschließend per Kaufoption fest verpflichtet. Daraufhin aktivierten die Münchner eine Rückkauf-Klausel, die ihnen die Rückholung des Eigengewächses ermöglichte. Aseko, der 2022 von Hertha BSC in die U19 des FC Bayern wechselte, gilt als großes Talent. In 33 Einsätzen für Hannover erzielte er drei Tore und bereitete sechs weitere vor.

Interesse aus dem Ausland und heiße Spur nach Frankfurt

Nach BILD-Informationen bemühen sich schon länger Klubs aus Italien, Spanien und England um das DFB-Juwel. Die heißeste Transfer-Spur führt allerdings nach Frankfurt. Eintracht Frankfurt befindet sich mit dem Spieler bereits in Gesprächen. Im Gespräch ist ein Vertrag bis 2030 plus Option auf ein weiteres Jahr. Für einen Deal müssten die Hessen aber nicht nur Aseko, sondern auch die Bayern mit einem Angebot überzeugen. Der Rekordmeister soll eine Ablöse zwischen 10 und 12 Millionen Euro verlangen.

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Vereinsintern uneins: Verkauf oder Backup?

Vereinsintern gibt es zwar Befürworter, Aseko als Mittelfeld-Backup bei den Profis von Trainer Kompany zu behalten. Dennoch ist ein Verkauf in diesem Sommer gut möglich. Hintergrund: Nach den Verpflichtungen von Offensiv-Star Ismael Saibari (25/für rund 50 Mio. Euro aus Eindhoven) und DFB-Verteidiger Nathaniel Brown (23), der für 50 Mio. Euro plus 5 Mio. Boni aus Frankfurt kam, müssen die Sportchefs Max Eberl (52) und Christoph Freund (49) auch Transfer-Einnahmen generieren. Aseko könnte hier eine wichtige Rolle spielen.

Entscheidung noch nicht gefallen

BILD weiß: Noch ist weder beim Spieler noch bei Bayern eine finale Entscheidung gefallen – die Eintracht legt sich für Aseko aber immer mehr ins Zeug. Gut möglich also, dass der Rückkehrer schon zum Start der Saison-Vorbereitung am 20. Juli nicht mehr an der Säbener Straße ist. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Aseko seine Zukunft in München oder anderswo sieht.

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