Jonas Nietfeld kritisiert Halleschen FC nach emotionaler Rückkehr
Nietfeld kritisiert Ex-Klub HFC nach emotionaler Rückkehr

Emotionale Rückkehr: Jonas Nietfeld kehrt als Gegner nach Halle zurück

Sechs Jahre lang war Jonas Nietfeld eine feste Größe beim Halleschen FC. Der 32-jährige Stürmer bestritt insgesamt 198 Spiele für den Verein und erzielte dabei 22 Tore. Nachdem sein Vertrag im Sommer nicht verlängert wurde, wechselte Nietfeld zur VSG Altglienicke. Am vergangenen Freitag kehrte er erstmals als Spieler der gegnerischen Mannschaft an die Saale zurück – und das mit Erfolg. Seine neue Mannschaft gewann das Spiel mit 3:2.

„Komisches Gefühl“ und fast falsche Kabine

Nach dem Spiel zeigte sich Nietfeld emotional. „Da ist noch einiges an Verbindung da“, gestand der Angreifer. „Deswegen war es schon ein komisches Gefühl, hier als Auswärtsmannschaft herzukommen. Ich bin auch fast in die falsche Kabine abgebogen.“ Trotz der nostalgischen Momente betonte er seine Zufriedenheit mit dem aktuellen Stand: „Aber ich bin glücklich, da zu sein, wo ich jetzt bin.“

Kritik an nicht beantragter Drittliga-Lizenz

Da Nietfeld nicht mehr für den Halleschen FC spielt, fühlt er sich nun freier, sich auch kritisch zu äußern. Besonders die Tatsache, dass der HFC keine Lizenz für die 3. Liga beantragt hat, stößt ihm sauer auf. „Für so einen Verein sollte es immer möglich sein, die Lizenz zu beantragen“, erklärte der Stürmer deutlich. „Und man sieht ja, dass im Fußball alles möglich ist. Das ist schon sehr unglücklich gelaufen alles.“

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Nietfeld verfolgt seinen Ex-Klub weiterhin aufmerksam. „Ich schaue mir die Spiele oder Highlights an, wenn es passt“, verriet er. „Ich bin schon noch sehr interessiert, was im Verein passiert und in den letzten Wochen war es ja schon turbulent.“

Keine Rückkehr an die Saale geplant

Eine mögliche Rückkehr zum Halleschen FC schließt Nietfeld jedoch aus. „Ich habe auf jeden Fall nächste Saison noch Vertrag in Berlin und will für die VSG noch ein paar Tore machen“, betonte er. In dieser Saison gelingt ihm das ausgezeichnet: Mit 17 Treffern führt er aktuell die Torjägerliste der Liga an.

Die emotionale Rückkehr nach Halle hat somit einen klaren sportlichen Erfolg gebracht, aber auch kritische Worte gegenüber dem ehemaligen Arbeitgeber freigesetzt. Nietfelds Zukunft liegt eindeutig in Berlin, während der Hallescher FC weiter mit den Konsequenzen der nicht beantragten Drittliga-Lizenz zu kämpfen hat.

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