Schwere Anschuldigungen gegen NFL-Profi Puka Nacua
Der Wide Receiver der Los Angeles Rams, Puka Nacua (24), sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Laut einem Bericht des Promi-Portals TMZ soll der Football-Star in der Silvesternacht 2025/26 eine Frau gebissen und eine antisemitische Bemerkung gemacht haben. Die betroffene Frau habe aufgrund des Vorfalls bereits vor drei Monaten eine einstweilige Verfügung gegen Nacua erwirkt, eine gerichtliche Anordnung, die typischerweise Kontaktverbote oder Schutzanordnungen bei Gewaltvorfällen vorsieht.
Details der Vorwürfe: Bissattacke und antisemitische Äußerung
Wie TMZ weiter berichtet, soll Nacua der Frau zunächst in den Daumen und anschließend in die Schulter gebissen haben. Dabei sei die Haut verletzt worden, und ein deutlicher Abdruck seiner Zähne sei auf ihrer Schulter zurückgeblieben. Noch gravierender ist der Vorwurf einer antisemitischen Äußerung: Die Frau behauptet, Nacua habe bei einem gemeinsamen Abendessen die Worte „Scheiß auf alle Juden“ gesagt. Dies sei der erste Akt in einer sich zuspitzenden Reihe von unhöflichem oder vulgärem, bedrohlichem, gewalttätigem und belästigendem Verhalten gewesen.
Anwalt weist Vorwürfe scharf zurück
Nacuas Anwalt Levi McCathern hat die Anschuldigungen entschieden zurückgewiesen. Er bezeichnet sie als „nichts weiter als einen Erpressungsversuch“. Zwar habe ein Richter die einstweilige Verfügung zunächst abgelehnt, doch für den 14. April ist eine weitere Anhörung angesetzt. McCathern erklärte, Nacua habe mit einer größeren Gruppe gefeiert, und es seien dabei einige „Albernheiten“ vorgefallen. Der Biss habe lediglich eine vorübergehende kleine Verletzung verursacht. Bezüglich der antisemitischen Bemerkung betonte der Anwalt, es handle sich um völligen Unsinn, und er habe mit nüchternen Zeugen gesprochen, die bestätigten, dass Nacua diese Worte nie ausgesprochen habe.
Bereits frühere Vorfälle mit antisemitischen Konnotationen
Dies ist nicht das erste Mal, dass Puka Nacua mit antisemitischen Kontroversen in Verbindung gebracht wird. Bereits im Dezember geriet er in die Schlagzeilen, nachdem er in einem Livestream einen antisemitischen Tanz aufgeführt hatte. Später entschuldigte er sich und gab an, nicht gewusst zu haben, dass es sich um eine beleidigende Geste handelte. Im selben Stream kritisierte er NFL-Schiedsrichter für vermeintliche Fehlentscheidungen und bekräftigte seine Aussagen nach der Niederlage der Rams gegen die Seattle Seahawks. Für diese Äußerungen wurde er mit einer Geldstrafe von 25.000 US-Dollar belegt.
Auswirkungen auf die Karriere und Vertragsverhandlungen
Der Wide Receiver befindet sich derzeit in seinem letzten Vertragsjahr als Rookie und hat Anspruch auf eine Verlängerung. Laut Mike Garafolo vom NFL Network werden die Vertragsverhandlungen jedoch voraussichtlich eine Weile dauern. Die aktuellen Vorwürfe könnten diese Prozesse zusätzlich verkomplizieren und Nacuas Reputation weiter belasten. Die NFL hat sich zu dem Vorfall bisher nicht offiziell geäußert, doch angesichts der Schwere der Anschuldigungen ist mit weiteren Untersuchungen zu rechnen.
Die Entwicklung dieses Falls wird mit Spannung verfolgt, da er nicht nur persönliche Konsequenzen für Nacua, sondern auch Auswirkungen auf sein Team und die Liga haben könnte. Die nächste Anhörung am 14. April wird entscheidend sein, um die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe zu klären und mögliche rechtliche Schritte einzuleiten.



