Überraschung bei Bayern: Manuel Neuer schon wieder im Training nach Verletzung
Neuer überraschend im Training nach Muskelfaserriss

Überraschung bei Bayern: Neuer schon wieder im Training nach Verletzung

Beim FC Bayern München gibt es eine überraschende Entwicklung: Torwart Manuel Neuer (39) hat bereits am Montag nach seiner Verletzung ein erstes Aufbautraining absolviert. Damit keimt neue Hoffnung auf, dass der Kapitän doch noch im Bundesliga-Kracher bei Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr) zum Einsatz kommen könnte.

Früher als erwartet zurück auf dem Platz

Vor gerade einmal neun Tagen musste Neuer beim 3:0-Sieg in Bremen zur Halbzeit mit einer Verletzung der linken Wade ausgewechselt werden. Die anschließende Diagnose lautete auf einen Muskelfaserriss, woraufhin mit einer Pause von etwa drei Wochen gerechnet wurde. Der Einsatz im wichtigen Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund schien damit ausgeschlossen.

Doch am Montagvormittag überraschte der Weltmeister von 2014 alle Beteiligten, als er um 11.14 Uhr zusammen mit Torwart-Trainer Michael Rechner (45) und Reha-Coach Simon Martinello (41) auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße erschien. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm begann Neuer mit ersten Torwart-Übungen – deutlich früher, als viele Experten und Fans es erwartet hatten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Vorsichtiges Aufbautraining unter Aufsicht

Bei dem etwa 30-minütigen Training zeigte sich Neuer jedoch noch vorsichtig. Die meisten Übungen absolvierte der erfahrene Keeper am Boden, wobei er stets unter der genauen Beobachtung von Reha-Experte Martinello stand. Dieser hatte Neuer bereits nach dessen schwerer Unterschenkelverletzung im Dezember 2022 betreut.

Ab 11.39 Uhr wurde das verletzte linke Bein erstmals leicht belastet, allerdings nur für etwa vier Minuten bei einfachen Fangübungen. Volle Belastung und spektakuläre Flugeinlagen waren an diesem Tag noch nicht möglich. In den kommenden Tagen soll die Intensität des Trainings schrittweise gesteigert werden.

Eberl hofft auf Blitz-Rückkehr

Sportvorstand Max Eberl (52) hatte bereits am Samstag nach dem 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt mit einem Schmunzeln über ein mögliches Comeback Neuers gegen den BVB gesagt: „Nicht ausgeschlossen!“ Allerdings wird der Verein kein Risiko eingehen, da Neuer für die entscheidende Phase der Saison vollständig fit sein soll.

Mit Jonas Urbig (22) steht zudem ein talentierter Ersatzmann bereit, der Neuers Abwesenheit in den letzten beiden Spielen souverän überbrückte. Der ehemalige Kölner Keeper war im Januar 2025 für eine Ablösesumme von 7 Millionen Euro verpflichtet worden und soll langfristig als Neuers Nachfolger aufgebaut werden. Bereits jetzt kam Urbig zu 21 Einsätzen für die Bayern.

Ungewisse Zukunft des Kapitäns

Interessant ist die Situation auch vor dem Hintergrund von Neuers Vertragssituation. Der Kapitän wird am 27. März 40 Jahre alt, und Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung sollen rund um diesen Termin stattfinden. Sollte Neuer seine Karriere im Sommer beenden, könnte das Spiel in Dortmund sein letzter Auftritt im Duell mit dem Erzrivalen aus Westfalen werden.

Parallel zu Neuers Fortschritten soll auch Konrad Laimer (28) mit großer Wahrscheinlichkeit am Samstag in den Kader zurückkehren. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Januar ebenfalls einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen und wurde im Spiel gegen Frankfurt noch geschont.

Die nächsten Tage werden zeigen, ob Manuel Neuer tatsächlich eine Blitz-Rückkehr schafft oder ob der FC Bayern weiter auf seinen jungen Ersatzkeeper setzen wird. Sicher ist: Die Überraschung über das frühe Training hat die Vorfreude auf das Topspiel in Dortmund noch einmal deutlich gesteigert.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration