Matthäus schwärmt von der erweiterten Weltmeisterschaft
Der ehemalige Weltmeister Lothar Matthäus zeigt sich begeistert von der ersten XXL-Weltmeisterschaft mit 48 teilnehmenden Mannschaften, die in diesem Sommer stattfinden wird. In einem exklusiven Interview anlässlich des zehnjährigen Amtsjubiläums von FIFA-Präsident Gianni Infantino äußerte sich der TV-Experte positiv über das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.
„Ein Geschenk für viele Länder“
Matthäus betonte, dass die Erweiterung der WM ein Segen für den globalen Fußball sei. „Und was das für eine Begeisterung diesen Leuten verschafft, das ist für mich ein Geschenk für viele Länder“, erklärte der 64-Jährige. Er freue sich besonders darüber, dass Nationen wie Usbekistan und Jordanien erstmals an der Weltmeisterschaft teilnehmen und nicht nur als Zuschauer im Fernsehen dabei sein können.
Der deutsche Rekordnationalspieler wies darauf hin, dass die Entwicklung im Fußball ebenso temporeich verlaufe wie generell die Entwicklung auf der Welt. „Und ich bin auch nicht der Meinung, dass 48 Länder zu viele für eine Weltmeisterschaft sind“, so Matthäus weiter. Für ihn stelle die größere Teilnehmerzahl eine Chance dar, den Fußball in bisher unterrepräsentierten Regionen zu fördern.
Turnierdetails und kritische Stimmen
Die WM 2026 wird vom 11. Juni bis zum 19. Juli in drei Ländern ausgetragen. Erstmals in der Geschichte des Turniers nehmen 48 Teams teil, nachdem zuvor 32 Mannschaften zugelassen waren. Kritiker äußern jedoch Bedenken und befürchten ein aufgeblähtes Turnier mit möglicherweise geringerer Qualität in der Gruppenphase. Sie argumentieren, dass die Ausweitung die Wettbewerbsintensität beeinträchtigen könnte.
Dennoch bleibt Matthäus optimistisch und sieht in der Erweiterung einen positiven Schritt für die internationale Fußballgemeinschaft. Seiner Ansicht nach überwiegen die Vorteile, da mehr Länder die Möglichkeit erhalten, auf der großen Bühne zu glänzen und ihre Fußballkultur zu präsentieren.



