Vertrag unterschrieben: Makridis bleibt Preußen Münster treu
Makridis bleibt Preußen treu

Charalambos „Babis“ Makridis (29) hat seinen Vertrag bei Preußen Münster verlängert und bleibt dem Verein trotz des Abstiegs in die 3. Liga treu. Der Flügelspieler, der auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann, unterschrieb ein neues Arbeitspapier zu Drittliga-Konditionen, das jedoch eine garantierte Anpassung im Aufstiegsfall vorsieht. Damit geht der Deutsch-Grieche an der Hammer Straße in sein drittes Jahr.

Makridis: „Ich freue mich auf die Aufgabe“

Makridis, dessen Marktwert auf 400.000 Euro geschätzt wird, erklärte: „Ich habe den Urlaub genutzt und mir natürlich auch Gedanken über meine Zukunft gemacht. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, den Weg zusammen weiterzugehen. Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten, Gas zu geben und auch in der 3. Liga das Beste für den gemeinsamen Erfolg zu geben.“

Nachdem er zunächst Abstand gewonnen hatte, kam Makridis – ähnlich wie zuvor Teamkollege Rico Preißinger (29) – zur Überzeugung, dass sein Verbleib bei den „Schwarz-Weiß-Grünen“ der richtige Schritt ist. Neu-Coach Thomas Wörle (44) wird ihn ab Sonntag, 11 Uhr, in der ersten öffentlichen Einheit der Sommer-Vorbereitung auf dem Trainingsplatz des Nachwuchsleistungszentrums begrüßen.

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Sportdirektor Uphues lobt Qualitäten

Sportdirektor Jan Uphues (38) beschrieb die Stärken von Makridis: „Babis bringt am Ball besondere Fähigkeiten mit. Er ist schnell, beidfüßig, kann offensive Eins-gegen-eins-Situationen für sich entscheiden und damit auch spielentscheidende Momente für die Mannschaft kreieren. Zudem ist er auf den Außenpositionen links und rechts vielseitig einsetzbar.“ Uphues ergänzte: „Er ist ein fleißiger Spieler und wirklich guter Typ, wenn auch ganz sicher kein Lautsprecher. Doch Babis denkt immer positiv nach vorn und steht in der Gruppe für ein enges Miteinander.“

Der gebürtige Ostwestfale aus Minden war in der Vergangenheit nicht immer vom Glück geküsst: Der Abstieg mit Preußen war bereits der dritte seiner Laufbahn. Zuvor musste er mit Jahn Regensburg (2022/2023) und dem VfL Osnabrück (2023/2024) den bitteren Weg in die Drittklassigkeit antreten. In der 3. Liga kann er nun erstmals sein Können beweisen. Bislang stehen 155 Zweit- sowie 99 Viertliga-Einsätze auf seinem Konto. Für die Preußen kommt er auf 60 Pflichtspiele, in denen er zwei Tore erzielte und vier weitere vorbereitete.

Hybridrasen für Trainingsplatz und Stadion

Neben der Vertragsverlängerung investiert der Verein auch in die Infrastruktur. Seit Wochenbeginn wird der Trainingsplatz unmittelbar hinter der Haupttribüne mit Hybridrasen ausgestattet. In der Länderspielpause im September soll das Stadiongrün im Preußenstadion folgen. Geschäftsführer Stadion und Finanzen Markus Sass (43) begründete die nachhaltige Maßnahme: „Wir werden langfristig trotz signifikanter Investitionen von der Umstellung auf eine Hybridlösung auch kostenmäßig profitieren, weil die Rasenflächen künftig nicht mehr getauscht werden müssen. Stattdessen wird der Rasen im Frühsommer abgefräst und neu eingesät. Qualitativ ist das Niveau eines Hybridplatzes nicht annähernd durch Naturrasen sicherzustellen.“

Sport-Geschäftsführer Ole Kittner (38) ergänzte: „Wir investieren sehr zielgerichtet in unsere sportliche Infrastruktur, um auch hier den Club zukunftsfähig aufzubauen. Die Maßnahme ist ein zentraler Baustein in der Weiterentwicklung, da es für die tägliche Arbeit im Sport – neben dem Ball und Toren – nichts Wichtigeres als einen guten Trainingsplatz gibt.“

Im sogenannten Stitching-Verfahren werden Millionen von feinen Kunstrasenfasern vertikal in den bestehenden Naturrasen eingenäht. Spezialmaschinen setzen die Kunststofffasern computer- und lasergesteuert etwa 18 Zentimeter tief in den Boden und benötigen dabei rund 2.500 Stiche pro Quadratmeter. An der Oberfläche stehen die Fasern etwa zwei Zentimeter über, um das natürliche Wachstum zu schützen. Auf einem Standard-Fußballfeld kommen so rund 20 Millionen Fasern und 47.000 Kilometer Garn zusammen. Die Wurzeln des Naturgrases umschlingen die Kunstfasern, was die Scherfestigkeit deutlich erhöht.

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