Skurrile TV-Szene nach Remis: Löhmannsröben sorgt mit Malle-Vergleich für Lacher
Das Spitzenspiel der 3. Liga zwischen Tabellenführer Lok Leipzig und dem Halleschen FC endete am Wochenende mit einem torlosen 0:0. Während das Duell der beiden Kontrahenten bereits für Unterhaltung sorgte, wurde es nach dem Abpfiff erst richtig kurios. Jan Löhmannsröben, der Abräumer des Halleschen FC, lieferte im Interview mit dem MDR eine skurrile Performance ab, die für Schmunzeln sorgte.
„Außer mit dem Schiedsrichter“: Löhmannsröben übt ungewöhnliche Kritik
Zunächst schien das Interview noch im gewohnten Rahmen zu verlaufen. „Ich glaube, es war heute ein Spiel, wo sich keine Mannschaft was geschenkt hat“, begann der 34-jährige Hallenser seine Ausführungen. Doch dann folgte die überraschende Wendung: „Ja, ja, eigentlich kann man zufrieden sein, außer mit dem Schiedsrichter.“
Was genau er gegen den Berliner Unparteiischen Rasmus Jessen hatte, machte Löhmannsröben auf seine unverwechselbare Art deutlich: „Ich glaube, der war schon auf Malle und hat vom Helmut eine blau-weiße Brille für die Party geholt.“ Mit dieser Aussage spielte der erfahrene Profi offenbar auf die afrikanischen Straßenhändler auf Mallorca an – und gleichzeitig auf eine vermeintliche Bevorteilung von Lok Leipzig. Interessanterweise sind die Vereinsfarben des gastgebenden Klubs, für den Löhmannsröben sogar selbst gespielt hat, eigentlich blau und gelb.
Handelfmeter übersehen? Kontroverse Szene in der Nachspielzeit
Die konkrete Kritik blieb zwar vage, doch tatsächlich gab es in der Nachspielzeit eine kontroverse Szene, die Schiedsrichter Jessen übersah oder anders bewertete. Halles Burim Halili blockte einen Schuss von Lok-Stürmer Malik McLemore mit seinem linken Arm ab – eine Situation, die durchaus als Handelfmeter hätte gewertet werden können. Der Hallescher FC hätte sich somit nicht beschweren können, wenn der Schiedsrichter auf Elfmeter entschieden hätte.
Löhmannsröben blieb bei seiner harschen Bewertung: „Das war echt unterirdisch. Das habe ich ihm auch gesagt.“ Seine ungewöhnliche Ausdrucksweise sorgte für amüsierte Reaktionen, auch wenn der ernste Hintergrund der Kritik deutlich wurde.
Ausblick auf das Titelrennen: Überraschende Prognose
Auf die Frage nach dem weiteren Verlauf des Titelrennens in der 3. Liga hatte Löhmannsröben eine überraschende Antwort parat: „Hehe, ich sage Jena.“ Die Thüringer liegen derzeit noch zwei Punkte hinter Spitzenreiter Lok Leipzig und könnten in den verbleibenden vier Spielen der Saison noch Druck machen. Ob diese Prognose des Hallenser Abräumers Realität wird, bleibt abzuwarten.
Das Remis bedeutet für Lok Leipzig, dass der Vorsprung an der Tabellenspitze erhalten blieb. Allerdings muss die Mannschaft in den letzten vier Begegnungen der Saison beweisen, dass sie die Führungsposition gegen die Verfolger verteidigen kann. Der Hallescher FC bleibt als bestes Rückrundenteam weiterhin im Rennen um die Aufstiegsplätze.



