NADA-Verfahren: Laura Freigang äußert sich zu verpassten Dopingtests
Laura Freigang äußert sich zu verpassten Dopingtests

Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang hat sich erstmals öffentlich zu den Vorwürfen der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) geäußert. Ihr droht eine lange Sperre, weil sie innerhalb von zwölf Monaten drei Dopingtests verpasst haben soll. In einem Instagram-Post stellte die 28-Jährige klar: „Gegen mich besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt ein Dopingverdacht.“

Hintergrund des Verfahrens

Laut NADA soll Freigang, die Kapitänin des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, dreimal nicht an dem von ihr angegebenen Ort für eine Dopingkontrolle angetroffen worden sein. Solche Verstöße gegen die Meldepflicht werden als sogenannte Strikes gewertet und können laut NADA-Regularien eine Sperre von bis zu zwei Jahren nach sich ziehen. Für die Offensivspielerin, die bisher nie mit Doping oder verpassten Kontrollen in Erscheinung getreten ist, wäre dies ein herber Rückschlag.

Freigang spricht von Missverständnissen

In ihrer Stellungnahme betonte Freigang, dass es sich bei den verpassten Kontrollen nicht um bewusst vermiedene Termine handele. „Es handelt sich um Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tages- und stundenaktuell im System zu aktualisieren haben“, schrieb sie. Die NADA teilte mit, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Sachverhalt nun prüfe. „Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, dementsprechend bitte ich um euer Verständnis, mich darüber nicht äußern zu können“, so Freigang weiter.

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Folgen einer möglichen Sperre

Eine lange Sperre wäre für Freigang und ihren Verein Eintracht Frankfurt äußerst problematisch. Bei der Eintracht ist sie eine absolute Leistungsträgerin. Auch ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien wäre gefährdet, obwohl sie in der Nationalmannschaft nicht eine so dominierende Rolle spielt wie im Verein. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie der DFB und die NADA den Fall bewerten und ob es zu einer Sperre kommt.

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