Kompany hüllt sich in Schweigen: Wer vertritt den Bayern-Trainer in Paris?
Der FC Bayern München steht vor einem entscheidenden Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain, doch auf der Trainerbank wird ein vertrautes Gesicht fehlen. Vincent Kompany, der erfolgreiche Trainer der Münchner, muss aufgrund einer Sperre das Hinspiel in der französischen Hauptstadt von der Tribüne aus verfolgen. Wer ihn auf der Bank ersetzen wird, bleibt jedoch vorerst ein gut gehütetes Geheimnis.
Entscheidung ist gefallen, wird aber noch nicht kommuniziert
„Nein, das ist schon entschieden“, erklärte der 40-jährige Belgier auf Nachfrage von SPORT1 kurz nach dem Gewinn seiner zweiten Bundesliga-Meisterschaft mit den Bayern. Allerdings möchte Kompany die Person, die ihn in Paris vertreten wird, noch nicht öffentlich machen. „Vielleicht besprechen wir das, wenn diese Pressekonferenz kommt vor dem Paris-Spiel“, fügte er hinzu. Laut seinen Aussagen sei „alles geklärt, alles entschieden. Aber hat noch keine Priorität bis nächste Woche.“
Die Sperre Kompanys resultiert aus seiner dritten Gelben Karte im Verlauf des europäischen Wettbewerbs. Diese sah er beim dramatischen Rückspiel gegen Real Madrid, nachdem er sich lautstark über das Einsteigen von Antonio Rüdiger gegen Josip Stanisic beschwert hatte. In der Folge erzielte Kylian Mbappé den 3:2-Führungstreffer für die Madrilenen in der 42. Minute.
Spekulationen um mögliche Vertreter auf der Trainerbank
Da Vincent Kompany bei den Bayern keine klar definierte Nummer zwei als Co-Trainer hat, wird in Fachkreisen intensiv über mögliche Kandidaten für die Vertretung spekuliert. Als aussichtsreichster Anwärter gilt Aaron Danks, der sich bei dem Rekordmeister primär um Standardsituationen kümmert und bereits über wertvolle Erfahrung verfügt.
Doch auch andere Namen werden diskutiert: Floribert N’Galula, ein enger Freund Kompanys, sowie Taktik-Spezialist René Maric könnten ebenfalls in Betracht kommen. Die Entscheidung des Trainerstabs wird mit Spannung erwartet, da sie möglicherweise Aufschluss über die interne Hierarchie und Verantwortungsverteilung geben könnte.
Bereits in der Gruppenphase der Champions League hatte Kompany Gelbe Karten beim Auswärtsspiel gegen den FC Arsenal (1:3) und beim Heimspiel gegen die PSV Eindhoven (2:1) erhalten. Die dritte Verwarnung gegen Real Madrid führte nun zur automatischen Sperre für das wichtige Halbfinal-Hinspiel in Paris.
Die Bayern-Fans und die Fachwelt werden die kommende Pressekonferenz vor dem Duell mit Paris Saint-Germain mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen, in der Kompany voraussichtlich endlich die Person bekannt geben wird, die ihn auf der Trainerbank vertreten wird. Bis dahin bleibt die Frage nach dem Vertreter des gesperrten Trainers eines der spannendsten Rätsel im Vorfeld des Champions-League-Halbfinales.



