New York Knicks beenden 53-jährige Durststrecke
Die New York Knicks haben zum ersten Mal seit 53 Jahren die NBA-Meisterschaft gewonnen. In einem dramatischen fünften Spiel der Finalserie besiegten sie die San Antonio Spurs mit 94:90 und sicherten sich den Titel. Die Stadt New York feiert den Triumph ausgelassen auf den Straßen.
Spielverlauf und Entscheidung
Die Knicks gingen mit einer 3:1-Führung in das fünfte Spiel in San Antonio. Die Spurs starteten stark und führten zeitweise mit 16 Punkten. Doch die Knicks um Starspieler Jalen Brunson kämpften sich zurück und drehten die Partie. Brunson, der zum MVP der Finalserie gewählt wurde, zeigte sich überwältigt: „Das ist alles, wovon wir geträumt haben. Deswegen bin ich nach New York gekommen.“
Ausgelassene Feiern in Manhattan
Nach der Schlusssirene brach in New York der Ausnahmezustand aus. In Manhattan kletterten Fans auf Busse und Straßenschilder, die Straßen füllten sich mit jubelnden Menschen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot präsent, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Empire State Building erstrahlte in den Farben der Knicks – blau, orange und weiß.
Leidenszeit der Fans endet
Für die Knicks-Fans endet eine lange Leidenszeit. Seit dem letzten Titel 1973 gab es sieben Jahre ohne Playoff-Teilnahme. Die Fans gelten als besonders leidenschaftlich und leidensfähig. Teambesitzer James Dolan richtete sich an die Anhänger: „Hey New York, es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. Aber hier sind wir und es wird hoffentlich nicht noch einmal so lange dauern.“
Prominente Unterstützung und Ausblick
Unter den Feiernden war auch Filmemacher Spike Lee, ein bekannter Knicks-Fan. Die Stadt, die niemals schläft, wird noch mehrere Tage durchfeiern. Der Erfolg der Knicks begeistert nicht nur Basketball-Fans, sondern die gesamte Metropole New York.



