Kircher lobt Zwayers WM-Nominierung als höchst verdient und professionell
Kircher: Zwayers WM-Nominierung höchst verdient

Kircher verteidigt Zwayers WM-Berufung als gerechtfertigt

Die Nominierung von Felix Zwayer als deutscher Hauptschiedsrichter für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada sorgt bei den Fans für kontroverse Diskussionen. Doch der deutsche Schiedsrichter-Chef Knut Kircher steht fest hinter dieser Entscheidung und bezeichnet sie als „höchst verdient“.

Professionelle Einstellung und herausragende Qualitäten

Im Gespräch mit dem SID am Freitag betonte Kircher die besonderen Fähigkeiten des 44-jährigen Berliners. „Er ist sehr professionell in seiner Einstellung auf und neben dem Platz“, erklärte der Schiedsrichter-Chef. Zwayer verfüge über sehr hohe Grundlagen in den Bereichen Fitness, Regelkenntnis und Spielvorbereitung, was ihn sowohl national als auch international auszeichne.

Kircher lobte insbesondere die „sehr hohe Entscheidungsqualität“ des erfahrenen Unparteiischen. Zudem zeige Zwayer eine „sehr souveräne Kommunikation auch bei unpopulären Entscheidungen“ und besitze den notwendigen Mut und die Courage, um schwierige Situationen zu meistern.

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Positive Entwicklung trotz polarisierender Vergangenheit

Der Schiedsrichter-Chef räumte ein, dass Zwayer „vielleicht ein Stück aus der Vergangenheit polarisiert“. Dennoch sei seine WM-Nominierung der Ausweis einer „sehr positiven Entwicklung über Jahre“. Kircher betonte, dass Schiedsrichterei nicht nur von einer guten Basis abhänge, sondern auch ein gewisses Maß an Glück erfordere. „Er hat dann auch das Glück des Tüchtigen – wie sein Vorname es schon sagt“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Deutsches Schiedsrichter-Team komplett

Bei der WM 2026 wird Felix Zwayer nicht allein antreten. Seine Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz wurden ebenfalls für das Turnier nominiert. Zudem ist Bastian Dankert als Video-Assistent eingeplant, was das deutsche Schiedsrichter-Kontingent komplettiert.

Die Berufung Zwayers durch den Fußball-Weltverband FIFA erfolgte am Donnerstag und macht ihn zum einzigen deutschen Hauptschiedsrichter bei der kommenden Weltmeisterschaft. Trotz der kontroversen Diskussionen unter den Fans bleibt Knut Kircher überzeugt, dass diese Entscheidung sowohl fachlich begründet als auch persönlich verdient ist.

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