Kehl "extrem enttäuscht" nach Champions-League-Aus des BVB
Der Sportdirektor von Borussia Dortmund, Sebastian Kehl, hat das Ausscheiden seines Vereins in den Playoffs der Champions League als "extrem enttäuscht" bezeichnet. Nach der 1:4-Niederlage bei Atalanta Bergamo, die das 2:0 aus dem Hinspiel in Dortmund zunichtemachte, äußerte sich Kehl enttäuscht über das verpasste Weiterkommen.
Finanzieller Schaden und sportliche Konsequenzen
Dem BVB entgehen durch das vorzeitige Aus nicht nur weitere Spiele im prestigeträchtigen Wettbewerb, sondern auch eine Prämie von elf Millionen Euro für das Erreichen des Achtelfinales. "Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant", räumte Kehl ein. Der finanzielle Verlust stellt einen herben Rückschlag für den Verein dar, der nun seine Planungen überdenken muss.
Sportlich bedeutet das Ausscheiden in der Königsklasse eine bittere Enttäuschung, nachdem der BVB bereits im DFB-Pokal im Achtelfinale an Bayer Leverkusen gescheitert war. Angesichts eines Acht-Punkte-Rückstands auf Bayern München in der Bundesliga droht nun eine weitere titellose Saison. Seit dem Pokalsieg in der Saison 2020/21 wartet der Verein auf einen großen Erfolg.
Fokus auf das Bundesliga-Duell gegen Bayern
Bereits am Samstag steht das nächste wichtige Spiel an: In der Bundesliga empfängt Dortmund Bayern München. "Wir wissen um die Bedeutung in der Bundesliga", betonte Kehl. Die Vorbereitungen beginnen ab Donnerstag, und der Sportdirektor nimmt die Mannschaft in die Pflicht: "Wir werden versuchen, Bayern München zu schlagen und alles zu geben."
Zuvor müsse das Team jedoch die Niederlage in der Champions League verarbeiten und Lehren daraus ziehen. Kehl zeigte sich zwar enttäuscht, aber auch entschlossen: "Wir werden unseren Weg weitergehen und daraus unsere Schlüsse ziehen." Die verbleibenden Spiele in der Liga bieten nun die Chance, die Saison noch positiv zu gestalten und den Rückstand auf die Spitzenteams zu verringern.



