Nach Befreiungsschlag: Julian Justvan jagt seinen persönlichen FCN-Rekord
Justvan jagt nach Befreiungsschlag eigenen FCN-Rekord

Nach Befreiungsschlag: Julian Justvan nimmt seinen persönlichen FCN-Rekord ins Visier

Endlich wieder Grund zum Strahlen hatte Julian Justvan vom 1. FC Nürnberg. Der 27-jährige Spielmacher beendete im Zweitliga-Duell gegen den Karlsruher SC mit einem beeindruckenden Doppelpack seine wochenlange Torflaute und bescherte seinem Team einen deutlichen 5:1-Heimsieg. Diese beiden Treffer wirkten wie Balsam für die Seele des Offensivspielers, der zuletzt mit Formschwankungen zu kämpfen hatte.

Die Durststrecke ist beendet

Seit Beginn der Rückrunde und seinem Tor beim Auftaktsieg über Elversberg wollte dem talentierten Linksfuß nicht mehr viel gelingen. Der absolute Tiefpunkt folgte eine Woche vor dem Karlsruhe-Spiel, als Justvan bei der Niederlage beim Ex-Klub SC Paderborn bereits nach 65 Minuten ausgewechselt wurde – so früh wie in dieser Saison noch nie. Die enttäuschende Leistung ließ den Offensivspieler sichtlich mit sich hadern.

Justvan selbst sprach nach seinem Doppelpack gegen Karlsruhe von einem „persönlichen Befreiungsschlag“ und analysierte seine jüngste Formdelle: „Ich brauche im Spiel ein gutes Gefühl. Ich brauche Bälle und ich brauche Aktionen. Und ich hatte in den letzten Spielen das Gefühl, dass ich auf der Position wenig Bälle bekam. Ich hatte keine Aktionen und kam nicht ins Spiel.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Der gebürtige Landshuter ergänzte: „Es ist einfach so, wenn du auf einer offensiven Position spielst, dass du ein gewisses Selbstbewusstsein auf dem Platz brauchst. Und das hat mir gefehlt.“ Nach seinen Saisontreffern vier und fünf gegen den KSC hofft Justvan nun, dass er diese schwierige Phase endgültig hinter sich gelassen hat.

Der Rekord aus der Vorsaison lockt

Mit seinem Doppelpack hat Julian Justvan nicht nur seine persönliche Trockenphase beendet, sondern auch wieder sein eigenes FCN-Rekordziel ins Visier genommen. In der vergangenen Saison gelangen dem Offensivspieler insgesamt 23 Scorerpunkte – bestehend aus 8 Toren und 15 Vorlagen. Diese Bilanz markierte nicht nur seine bislang persönlich erfolgreichste Profisaison, sondern machte ihn auch zum torgefährlichsten Club-Profi und platzierte ihn ligaweit auf einem beachtlichen fünften Rang.

Interessant ist der Vergleich zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison: Damals stand Justvan bereits bei vier Toren und neun Assists. In der aktuellen Spielzeit bringt es der FCN-Spielmacher bisher auf fünf Tore und sechs Vorlagen, hat allerdings bereits zwei Spiele mehr absolviert, da er erst nach dem zweiten Spieltag zum FCN stieß. Statistisch gesehen hinkt er seinem Vorjahreswert also noch ein wenig hinterher.

Noch zwölf Chancen auf Bestmarke

Doch Julian Justvan bleiben in dieser Zweitliga-Saison noch zwölf Spiele, um seine persönliche FCN-Bestmarke doch noch zu knacken. Wenn er in der Form aufläuft, die er gegen Karlsruhe zeigte, scheint dieses Ziel durchaus erreichbar. Seine Leistung gegen den KSC bewies eindrucksvoll, welches Potenzial in dem 27-Jährigen steckt, wenn er mit dem nötigen Selbstvertrauen und den richtigen Ballkontakten versorgt wird.

Der 1. FC Nürnberg kann sich über die Rückkehr seines Spielmachers in Topform nur freuen, denn ein selbstbewusster und treffsicherer Julian Justvan bedeutet für die Offensive des Clubs eine erhebliche Qualitätssteigerung. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Offensivspieler tatsächlich seinen Vorjahresrekord überbieten kann und welche Rolle er im weiteren Saisonverlauf für den FCN spielen wird.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration