Union Berlin muss weiter auf Josip Juranovic verzichten
Für die Eisernen von Union Berlin gibt es vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr, Sky) eine bittere Nachricht: Außenverteidiger Josip Juranovic (30) wird auch in dieser Partie nicht zur Verfügung stehen. Der Kroate, der bereits das Spiel gegen Hoffenheim (3:1) verpasste, fällt damit zum dritten Pflichtspiel in Folge aus.
Anhaltende Verletzungsprobleme beim Pechvogel
Trainer Steffen Baumgart (54) hatte die Situation bereits vergangene Woche kommentiert: „Wir wissen bei ihm ja, dass er in der Vergangenheit auch schon das eine oder andere Mal Probleme hatte.“ Tatsächlich kämpft Juranovic in dieser Saison bereits seit über zwei Monaten mit wiederkehrenden Muskelverletzungen. Immer wieder arbeitete sich der Verteidiger zurück ins Training, nur um kurz darauf den nächsten Rückschlag zu erleiden.
Zwar trainiert der 30-Jährige aktuell wieder, allerdings nur im individuellen Rahmen. Unklar bleibt, ob seine alte Blessur noch nicht vollständig ausgeheilt ist oder ob sich der Kroate erneut verletzt hat. Der Verein hält sich zu den genauen Umständen bedeckt und macht keine näheren Angaben.
Abwehr von Union Berlin bröckelt weiter
Der Ausfall von Juranovic trifft Union Berlin zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Neben dem Kroaten fehlen auch Tom Rothe (21) aufgrund einer Blessur und Diogo Leite (27) mit einem Oberschenkelproblem. Damit verliert Trainer Baumgart gleich drei Optionen für seine Verteidigung.
Für die Außenbahn dürfte voraussichtlich Derrick Köhn (27) in die Startelf rücken. Stanley Nsoki (26), der von Hoffenheim ausgeliehen ist, würde dann vermutlich für den verletzten Diogo Leite in die Abwehrkette nachrücken. Die personellen Engpässe stellen Baumgart vor taktische Herausforderungen in einer Phase der Saison, in der jeder Punkt zählt.
Die anhaltende Pechsträhne von Josip Juranovic wirft Fragen über seine langfristige Verfügbarkeit auf. Der Verteidiger, der eigentlich eine feste Größe in Unions Abwehr sein sollte, kommt einfach nicht zur Ruhe. Für die Eisernen bedeutet dies, dass sie in einer wichtigen Phase der Rückrunde auf wichtige Erfahrung und Qualität verzichten müssen.



