Uluc unter Druck: Jena-Trainer spricht Klartext nach Niederlage in Eilenburg
Jena-Trainer Uluc spricht Klartext nach Pleite

Uluc unter Druck: Jena-Trainer spricht Klartext nach Niederlage in Eilenburg

Die 1:2-Pleite des FC Carl Zeiss Jena beim Auswärtsspiel in Eilenburg hat bei vielen Anhängern für schlechte Stimmung gesorgt – und das äußerte sich teilweise auch lautstark. Da der Konkurrent Lok Leipzig in dieser Runde nicht patzte, vergrößerte sich der Rückstand auf die Tabellenspitze weiter. Trainer Volkan Uluc, der seit knapp einem Jahr im Amt ist, gerät dadurch zunehmend unter Druck. Dabei hat der 56-Jährige eine leistungsstarke Mannschaft zusammengestellt – sein Punkteschnitt von zwei Punkten pro Spiel spricht eine deutliche Sprache. Bislang geht Uluc jedoch noch gelassen mit der anhaltenden Kritik um.

Uluc bleibt gelassen trotz wachsender Unruhe

„Ganz ehrlich, davon darf man sich nicht anstecken lassen“, erklärt Uluc in einem klaren Statement. „In Jena brauchst du für jede Kurve, das gesamte Stadion, das Umfeld und die Mannschaft einen extra Trainer. Ich bin für meine Spieler da, um mit ihnen sauber und konzentriert zu arbeiten. Das, was wir bisher erreicht haben, ist gut und solide. Entscheidend ist nun: Wie gehen wir mit den aktuellen Rückschlägen um?“ Diese Worte zeigen, dass der Trainer trotz der schwierigen Phase einen kühlen Kopf bewahrt.

Appell an die Jena-Fans vor wichtigen Spielen

Bereits unmittelbar nach dem Spiel in Eilenburg hatten sich Torwart Marius Liesegang und Spieler Justin Schau zu den Reaktionen der Fans geäußert. Liesegang merkte an: „Es gibt immer solche und solche.“ Schau lieferte sich sogar ein lautstarkes Wortgefecht mit kritischen Zuschauern.

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Vor dem anstehenden Spiel am Dienstag um 19 Uhr gegen Altglienicke richtet Uluc einen deutlichen Appell an die Anhänger: „Es ist wichtig, eine Reaktion zu zeigen, guten Fußball zu spielen und den Gegner zu kontrollieren. Es wird immer Menschen geben, die mich nicht mögen. Wenn man in Jena Trainer ist, musst du auf vielen verschiedenen Feldern deinen Mann stehen. Wo ich jedoch ein echtes Problem habe, ist, wenn Spieler, die ihre Knochen hinhalten und mit uns auf Platz zwei stehen, beschimpft werden.“ Dieser Aufruf unterstreicht die angespannte Stimmung rund um den Verein.

Die Situation bleibt also weiterhin brisant. Uluc und seine Mannschaft stehen vor der Herausforderung, die sportliche Leistung zu stabilisieren und gleichzeitig die Fans wieder hinter sich zu vereinen. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der Trainer den Druck aushalten und die Wende einleiten kann.

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