Hansa Rostock feiert klaren 5:1-Heimsieg gegen Ulm
Vor 26.500 begeisterten Fans im Ostseestadion hat Hansa Rostock einen beeindruckenden 5:1-Heimsieg gegen den SSV Ulm gefeiert. Der dänische Stürmer Emil Holten war mit einem Doppelpack der entscheidende Mann des Nachmittags und hält den Aufstiegstraum der Kogge in der 3. Liga weiter am Leben.
Druck von Beginn an – Hansa übernimmt das Kommando
Die Hansa-Spieler standen unter erheblichem Zugzwang, nachdem alle direkten Aufstiegskonkurrenten – Rot-Weiss Essen und MSV Duisburg – ihre Spiele gewonnen hatten. Von der ersten Minute an übernahm Rostock jedoch die Initiative und dominierte das Spielgeschehen mit hohem Ballbesitz und konsequentem Druck nach vorne.
In der 16. Minute erzielte Emil Holten nach einer cleveren Freistoßvariante das verdiente 1:0 für die Heimmannschaft. Der 1,95 Meter große Stürmer positionierte sich perfekt und schob den Ball über die Linie – bereits sein zwölftes Saisontor. Bis zur Halbzeitpause zeigte Ulm kaum gefährliche Ansätze, lediglich in der 32. Minute konnte Torhüter Benjamin Uphoff einen Schuss von Elias Löder parieren.
Holtens Doppelpack und die sofortige Antwort
Kurz vor der Pause erhöhte Holten erneut. Nach einem Angriff über die rechte Seite lief der Däne geschickt in den Rückraum und schob in echter Torjäger-Manier zum 2:0 ein (40. Minute). Das Stadion geriet in Jubelstimmung.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien Ulm kurzzeitig zurückzukehren, als Elias Löder in der 47. Minute zum 2:1 verkürzte. Doch die Antwort der Rostocker ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später nutzte Adrien Lebeau eine unklare Abwehraktion der Ulmer und schob zum 3:1 ein. In den Schlussminuten sorgten Kenan Fatkic per Elfmeter (89.) und der eingewechselte Lukas Kunze (93.) für den endgültigen 5:1-Erfolg.
Aufstiegstraum bleibt lebendig
Mit diesem überzeugenden Kantersieg bleibt Hansa Rostock voll im Aufstiegsrennen der 3. Liga. Besonders die Leistung von Emil Holten, der bereits im vorherigen Spiel gegen SC Verl getroffen hatte, gibt der Mannschaft zusätzlichen Rückenwind für die verbleibenden Saisonspiele. Die Kogge hat ihre Hausaufgaben gemacht und sendet ein deutliches Signal an die Konkurrenz.



