Hoffnung auf Blitz-Comeback: Überraschender Pichler-Plan bei Hannover 96
Volles Haus bei Hannover 96: Zum Start der Vorbereitung auf das Spiel gegen Dynamo Dresden am Sonntag konnte Trainer Christian Titz auf fast alle Stars zurückgreifen. Die größte Überraschung war jedoch die Rückkehr von Angreifer Benedikt Pichler, der schneller als erwartet wieder mit dem Team trainieren konnte.
Pichlers Verletzungspech und die neue Hoffnung
Der 28-jährige Österreicher hatte in dieser Saison bereits mit mehreren Rückschlägen zu kämpfen. Nach sechs verpassten Spielen in der Hinrunde wegen eines Innenbandrisses im Knie und einem ausgefallenen Comeback in Paderborn aufgrund eines Magen-Darm-Infekts zog sich Pichler in Magdeburg einen Muskelfaserriss am linken Oberschenkel zu. In seinen bisherigen 13 Zweitliga-Einsätzen für Hannover erzielte der Rechtsfuß zwei Tore.
„Ich wäre froh, wenn Pichi Ende dieser oder Anfang der kommenden Woche voll trainieren kann“, verriet Trainer Christian Titz. Jetzt geht alles richtig schnell für den Ex-Kieler, der seit seiner Verletzung zum Zuschauen verdammt war.
Der konkrete Comeback-Plan
In den nächsten zwei Wochen soll sich der Angreifer über das Mannschaftstraining wieder in das Team spielen. Sein offizielles Comeback könnte Pichler dann am 8. März beim Heimspiel gegen Greuther Fürth geben. Titz betonte jedoch: „Wir werden auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Es sieht bei beiden insgesamt gut aus. Dann ist es wichtig, dass beide noch mal zwei Wochen volles Mannschaftstraining machen können.“
Neben Pichler gibt es auch bei Spielmacher Husseyn Chakroun Hoffnung auf eine baldige Rückkehr. Der 21-Jährige hatte sich Anfang Dezember gegen Preußen Münster einen Muskel-Sehnen-Anriss zugezogen und trainiert seit knapp zwei Monaten individuell für seine Rückkehr.
Weitere Personalien bei Hannover 96
Früher zurück sein könnte Innenverteidiger Maik Nawrocki. Der 25-jährige 1,90-Meter-Mann fiel zuletzt mit Rückenproblemen aus, doch bei den Roten gibt es Hoffnungen, dass er am Sonntag gegen Dresden wieder in den Kader rücken kann. „Bei Maik versuchen wir es und schauen, wie der Rücken reagiert“, sagte Titz.
Die Rückkehr mehrerer Schlüsselspieler kommt für Hannover 96 zur richtigen Zeit, da das Team sich auf die wichtige Phase der Rückrunde vorbereitet. Mit einem fast vollständig verfügbaren Kader hofft Trainer Titz, die Saison erfolgreich abschließen zu können.



