Herthas Aufstiegsträume geplatzt: Pech und Pfosten gegen Kaiserslautern
Herthas Aufstiegsträume geplatzt gegen Kaiserslautern

Herthas Aufstiegshoffnungen schwinden nach Niederlage gegen Kaiserslautern

Die Aufholjagd von Hertha BSC in der 2. Fußball-Bundesliga könnte nach der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern endgültig beendet sein. Vor 53.419 Zuschauern im Berliner Olympiastadion dominierten die Berliner das Spiel, verpassten jedoch zahlreiche Torchancen und mussten ein unglückliches Gegentor hinnehmen.

Frustration bei Kapitän Reese und Mittelfeldspieler Seguin

Nach dem Abpfiff sackte Hertha-Kapitän Fabian Reese frustriert auf den Rasen und riss sich das Stirnband vom Kopf. Auch Paul Seguin zeigte sich enttäuscht über die vergebene Gelegenheit. „Vom Gefühl hatte ich dieses Spiel schon tausendmal in dieser Saison. Wir kriegen es irgendwie nicht hin, die entscheidenden Dinger dann auch mal reinzumachen“, sagte der Mittelfeldspieler. „Dann kriegst du ein Glücks-Gegentor von denen und du läufst wieder hinterher.“

Berliner Dominanz ohne Torerfolg

Hertha BSC unter Trainer Stefan Leitl kontrollierte die erste Halbzeit deutlich und kam durch kluges Passspiel immer wieder in gefährliche Positionen. Die Berliner kamen jedoch nicht überzeugend zum Abschluss:

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  • Fabian Reese ließ zwei gute Torchancen ungenutzt
  • Distanzschüsse von Kevin Sessa und Kennet Eichhorn wurden von FCK-Keeper Julian Krahl stark pariert
  • Der 1. FC Kaiserslautern kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus

Unglückliches Gegentor nach der Pause

Kurz nach dem Seitenwechsel fiel das entscheidende Tor für die Gäste aus der Pfalz. Mergim Berisha, der im vergangenen Sommer auch als Transferziel für Hertha im Gespräch war, profitierte nach einer Ecke von den unzureichenden Klärungsversuchen der Berliner Abwehr. Die zuvor sicheren Hausherren gerieten dadurch aus dem Konzept.

Pfosten und Paraden verhindern den Ausgleich

In der Schlussphase steigerte sich Hertha noch einmal und schuf hervorragende Gelegenheiten zum Ausgleich. Doch das Glück war auf Seiten der Gäste:

  1. Der eingewechselte Luca Schuler scheiterte an einer starken Parade von Keeper Krahl
  2. Paul Seguin traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten
  3. Die Berliner fanden nicht die nötige Präzision im letzten Pass

Luca Schuler analysierte nach dem Spiel: „Es lag häufig am letzten Pass, an der letzten Idee, die nicht gepasst hat.“ Die Mannschaft von Trainer Leitl verpasste damit erneut die Chance, näher an die Aufstiegsränge heranzukommen.

Aufstiegschancen schwinden

Fünf Spieltage vor Saisonende wird der Aufstieg für Hertha BSC immer unwahrscheinlicher. Der Abstand auf den Relegationsplatz drei könnte sich auf acht Punkte vergrößern. Paul Seguin brachte die Stimmung auf den Punkt: „Wir müssen ehrlich sein, es wird sehr schwer, eigentlich fast unmöglich.“

Ruhige Stimmung im Stadion

Im ersten Spiel nach den Krawallen in Dresden am vergangenen Wochenende, an denen auch Hertha-Fans beteiligt waren, blieb es auf den Rängen und um das Stadion laut Polizeiangaben ruhig. Die Aufmerksamkeit konzentrierte sich ganz auf das sportliche Geschehen.

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